Unseriöse Jobangebote erkennen

Unseriöse Jobangebote erkennen

Internationale Betrügerbanden schalten gefälschte Stellenanzeigen in Internet-Jobbörsen oder versenden diese per E-Mail. Doch wie kann man sie entlarven?

Angebote hinterfragen

© dpa

2000 Euro Gehalt für vier Stunden Arbeit pro Woche? Spätestens bei solch einem unrealistischen Angebot sollte man skeptisch werden.

Manche Stellenanzeigen klingen einfach zu schön, um wahr zu sein: wenige Stunden Arbeit in Heimarbeit, dafür ein hohes Gehalt. In der Regel stecken hinter solchen Anzeigen Betrüger. Aneta Schikora von der Bundesagentur für Arbeit gibt Tipps, wie Bewerber diese erkennen.

Hinweis 1: Unvollständige Kontaktdaten

Typisch für unseriöse Stellenanzeigen sind unvollständige Kontaktdaten des Arbeitgebers. Statt einer vollständigen Geschäftsadresse sind zum Beispiel nur eine E-Mail-Adresse und eine Handynummer angegeben.

Hinweis 2: Fehlende Infos zum Job

Misstrauisch sollten Bewerber auch werden, wenn es kaum Informationen zu der ausgeschriebenen Stelle gibt. Das kann zum Beispiel sein, dass ein Verdienst in Heimarbeit angepriesen ist, es aber völlig unklar ist, worum es im Einzelnen geht.

Hinweis 3: Vorab-Investitionen

Ebenfalls ein Hinweis auf eine unseriöse Stellenanzeige ist es, wenn Bewerber noch gar keinen Job haben, aber schon Geld ausgeben sollen - etwa für ein kostenpflichtiges Handbuch oder eine Fortbildung.

Hinweis 4: Kostenpflichtige Hotlines

Völlig unüblich sei es auch, wenn Bewerber sich bei kostenpflichtigen Hotlines melden sollen. Das deutet ebenfalls darauf hin, dass bei einer Stellenanzeige etwas nicht stimmen kann.

Hinweis 5: Unrealistische Verdienste

Und dann sollten Bewerber von Stellenausschreibungen mit unrealistischen Vergütungen die Finger lassen. Es gibt einfach keinen Job, bei dem man für vier Stunden pro Woche in Heimarbeit mehrere tausend Euro Gehalt kassiert. Dahinter stecken auf jeden Fall auch unseriöse Jobanbieter.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. März 2017 12:58 Uhr