Bewerbung mit Zusatzseite aufwerten

Bewerbung mit Zusatzseite aufwerten

Eine Zusatzseite kann eine Bewerbung aufwerten und die Jobchancen steigern- wenn man weiß, wie.

«Warum ich?»-Seite in der Bewerbung

© dpa

Eine «Warum ich?»-Seite hilft, aus der Masse der Bewerber herauszustechen.

Um sich von der Masse der Bewerber abzuheben, ist es gut, die eigenen Unterlagen um ein Extra zu ergänzen.

Zusatzseite "Warum ich?"

Dies könne etwa eine zusätzliche Seite in den Bewerbungsunterlagen mit der Überschrift «Warum ich?» sein, rät der Karriereberater Jürgen Hesse aus Berlin. Der Vorteil dieser Seite sei, dass der Bewerber dem Personaler so ein paar Zusatzinformationen zu seiner Person geben kann, sagt Hesse. Auf der Zusatzseite könnten etwa besondere Auszeichnungen dargestellt werden. So könne ein Maschinenbauer, der gerade ein Patent angemeldet hat, dies auf dieser Seite tun.

Wo man die Zusatzseite unterbringt

Klassischerweise sind Bewerbungsunterlagen in drei große Blöcke unterteilt: das Anschreiben, den Lebenslauf und die Anlagen. Die Seite «Über mich» oder «Seite 3» bringe man entweder als letzte Seite im Lebenslauf unter oder als erste Seite bei den Anlagen.

Was soll auf der Zusatzseite stehen?

«So wie Akademiker ihren Lebensläufen eine Publikationsliste anfügen, oder Chirurgen ihren Lebensläufen eine Liste der von ihnen durchgeführten Operationen beilegen, sollten auch andere die Möglichkeit nutzen, auf einer Zusatzseite Hintergrundinformationen über sich anzubieten.»
Der Text auf der Zusatzseite sollte allerdings nicht zu lang werden. «Bewerber sollten nicht die ganze Seite vollschreiben», sagt Jürgen Hesse. Er empfiehlt einen Text, der mindestens vier und höchstens neun Zeilen lang ist. Auf der Seite sollten die Hauptargumente stehen, die erklären, warum der Bewerber der Richtige ist.

Den richtigen Ton für die Zusatzseite finden

Ob so eine Zusatzseite in den Bewerbungsunterlagen gut ankommt, hänge entscheidend davon ab, ob der Bewerber den richtigen Ton trifft. «Die Seite wird schnell peinlich, wenn der Bewerber sich selbst zu stark beweihräuchert», sagt Hesse. So sollte man etwa nie schreiben: «Warum ich genau der Richtige bin», so Hesse. Denn das löse beim Personaler sofort Widerstand aus. Viel besser sei es, zu schreiben: «Was mich besonders qualifiziert».

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 23. April 2012 17:30 Uhr