Online-Bewerbung: Sieben Tipps

Online-Bewerbung: Sieben Tipps

Online-Bewerbungen sind von vielen Unternehmen akzeptiert oder sogar erwünscht. Wer seine Bewerbungsmappe über das Internet verschickt, sollte aber die Regeln kennen.

Online-Bewerbung

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Wer seine Bewerbung per E-Mail verschickt, sollte Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse zu einer einzigen PDF-Datei zusammenfassen.

Statt per Post verschicken viele Bewerber ihre Unterlagen inzwischen elektronisch. Das spart Zeit und ist billiger. Doch die Bewerbung per E-Mail hat ihre Tücken. Die größten Fettnäpfchen im Überblick- und wie Bewerber sie umgehen:

1. Anschreiben nicht ins E-Mail-Feld

«Das Anschreiben gehört auf keinen Fall ins E-Mail-Feld», erklärt die Bewerbungsexpertin Sabine Neumaier aus Berlin. Es ist vielmehr die erste Seite im PDF-Dokument. In das Textfeld der E-Mail gehört ein Dreizeiler, in dem auf die angehängten Bewerbungsunterlagen verwiesen wird.

2. Auf farbliche Gestaltung der Bewerbung besser verzichten

Schriftarten in den schillernsten Farben und das Porträtfoto als Bildhintergrund: Das Grafikprogramm ermöglicht einiges. Auf diese Spielereien sollten Bewerber bei der Gestaltung der Unterlagen jedoch verzichten, rät Hesse. Das wirkt sonst schnell unseriös. Also besser den Hintergrund klassisch weiß lassen- und als Schriftfarbe schwarz wählen.

3. Lebenslauf und Zeugnisse zusammenfassen

Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse fasse man in einem einzigen PDF zusammen, sagt Neumeier. Auf keinen Fall verschicke man Word-Dateien. «Nur mit einem PDF kann ich sicher sein, dass mir die Formatierung nicht zerschossen wird», erklärt Neumeier.

4. Anhang darf nicht zu voll sein

Absolut tabu bei Online-Bewerbungen sind zu große Dateien. «Der Anhang sollte nicht größer als zwei Megabyte sein», rät Sabine Neumaier. Sonst verstopfe die Bewerbung schnell den Posteingang der Firma. Wer bei der Dateigröße unsicher ist, schaue am besten auf der Homepage des Unternehmens nach. Viele Firmen machten dort inzwischen Vorgaben zur Dateigröße von Bewerbungen.

5. Schwarz-Weiß-Scans reichen aus

Oft liegt der Fehler bei den eingescannten Seiten, erklärt Neumeier. «Scans müssen nicht farbig sein. Schwarz-Weiß ist völlig ausreichend.» Sie empfiehlt, die Scans im Copy-Shop machen zu lassen. Das koste nicht mehr als drei bis vier Euro, und die Bewerber könnten sicher sein, dass sie ordentlich sind und die richtige Größe haben.

6. Unterschrift muss nicht gescannt werden

Online-Bewerbungen funktionieren auch ohne eingescannte Unterschrift. «Es ist kein No-Go, wenn die Unterschrift nicht eingescannt ist», sagt die Bewerbungsexpertin. Unmöglich sei es aber, einfach auf die Unterschrift zu verzichten. Sie gehöre sowohl unter das Anschreiben als auch unter den Lebenslauf - auch bei einer Online-Bewerbung. Deshalb solle man anstelle der Unterschrift den eigenen Namen in kursiver Schrift unter das Dokument setzen.

7. Keine Lesebestätigung anfordern

Sind die Unterlagen angekommen? Wer eine Bewerbung per E-Mail versendet hat, will in diesem Punkt sichergehen. Mancher überlegt, eine Lesebestätigung anzufordern. Viele E-Mail-Programme bieten diese Funktion an. Der Empfänger wird beim Öffnen der elektronischen Post automatisch dazu aufgefordert, den Erhalt zu bestätigen. «Bewerber sollten besser darauf verzichten», sagt Hesse. Das wirke schnell unhöflich. Der Empfänger könnte sich unter Druck gesetzt fühlen. Besser sei, zunächst abzuwarten. Frühestens nach fünf Tagen sollten Jobsuchende sich nach dem Verbleib der Bewerbung erkundigen, wenn sie nichts gehört haben.

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Quelle: aja/BerlinOnline/dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. Februar 2015 10:26 Uhr

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