Übergangsgeld gibt es nur auf Antrag

Übergangsgeld gibt es nur auf Antrag

Wer eine Reha-Maßnahme beginnt, kann dafür unter Umständen Übergangsgeld beantragen. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Übergangsgeld  nach langer Krankheit

© dpa

Wer krankheitsbedingt längere Zeit arbeitsunfähig ist, hat die Möglichkeit, Übergangsgeld zu beantragen. Jedoch können unterschiedliche Stellen dafür zuständig sein.

Wer wegen einer Reha-Maßnahme nicht arbeiten kann, bekommt eventuell das sogenannte Übergangsgeld. Das läuft allerdings nicht automatisch, warnt der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). 

Wann gibt es Übergangsgeld?

Betroffene müssen die Zahlung stets beantragen. Grundsätzlich gibt es Übergangsgeld nur, wenn Arbeitnehmer kein Geld mehr von ihrem Arbeitgeber erhalten und die sogenannte Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall also ausgelaufen ist.

Wo kann ich den Antrag stellen?

An wen der Antrag geht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich: Die Rentenversicherung zahlt Übergangsgeld bei allen Reha-Maßnahmen, die Erwerbstätigkeit wiederherstellen sollen. Die Gesetzliche Unfallversicherung ist den Angaben nach zuständig, wenn ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit Ursache der Reha-Leistungen war.

Wer ist bei Behinderung zuständig?

Die Agentur für Arbeit zahlt bei allen Maßnahmen, die behinderten Menschen die Teilnahme am Berufsleben ermöglichen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Januar 2018 06:47 Uhr