Rente mit Minijob erhöhen

Rente mit Minijob erhöhen

Viele Senioren suchen sich einen Minijob, um das monatliche Einkommen zu verbessern. Doch auch die Rentensumme kann steigen - durch freiwillig gezahlte Beiträge.

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Freiwillig gezahlte Rentenversicherungsbeiträge erhöhen auch die Monatsrente.

Wer eine Rente bezieht, kann jetzt nach Erreichen der regulären Altersgrenze während einer Beschäftigung eigene Beiträge zur Rentenversicherung entrichten. Durch diese Beiträge erhöht sich die eigene Rente. Das kann sich für Minijobber durchaus lohnen, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Teil des Lohns in Rentenversicherung einzahlen

Minijobber verdienen maximal 450 Euro im Monat. Bei ihnen zahlt der Arbeitgeber in der Regel einen Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent des Gehalts zur Rentenversicherung. Ein Rentner mit Minijob kann sich mit einem eigenen Beitrag in Höhe von 3,7 Prozent vom Verdienst an der Rentenversicherung beteiligen. Bei einem Verdienst von 450 Euro entspricht dies einem monatlichen Beitrag von 16,65 Euro.

Den Arbeitgeber rechtzeitig informieren

Wurde der Beitrag ein Jahr lang in dieser Höhe gezahlt, steigt die monatliche Rente im Westen um mindestens 4,83 Euro, im Osten um mindestens 5,08 Euro. Der Anspruch bleibt bestehen, auch wenn der Minijob aufgegeben wird. Um eigene Beiträge entrichten zu können, ist es erforderlich, eine Erklärung gegenüber dem Arbeitgeber abzugeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 22. Mai 2017 09:58 Uhr