Freizeitverhalten kann Kündigung rechtfertigen

Freizeitverhalten kann Kündigung rechtfertigen

Wie Mitarbeiter ihre Freizeit verbringen, ist grundsätzlich Privatsache. In wenigen Fällen gilt dieser Grundsatz jedoch nicht. Es kann sogar zur Kündigung kommen.

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Freizeit ist Privatsache - wer sich am Strand sonnt, hat keine Kündigung zu fürchten. Schadet ein Verhalten in der Freizeit dem Arbeitgeber, ist dies jedoch anders.

Was Mitarbeiter in ihrer Freizeit machen, kann nur in Ausnahmefällen eine Kündigung rechtfertigen. Erst einmal gilt der Grundsatz: Privat ist privat. Das berichtet die Zeitschrift «Personalmagazin» (Ausgabe 11/2016).

Freizeitverhalten darf Arbeitgeber nicht schaden

Wenn das Verhalten in der Freizeit negative Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis hat, kann eine Kündigung durchaus gerechtfertigt sein - sofern auch noch der Ruf des Arbeitgebers beschädigt wird.

Beispiel für schädigendes Verhalten in der Freizeit

Arbeitet jemand beispielsweise in einem Autohaus als Verkäufer und beteiligt sich in seiner Freizeit an einem illegalen Autorennen, kann eine Kündigung rechtens sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 7. November 2016 10:13 Uhr