Umzug wegen des Jobs: Gibt es Geld vom Chef?

Umzug wegen des Jobs: Gibt es Geld vom Chef?

Wer berufsbedingt umziehen muss, kann unter Umständen den Chef an den Kosten beteiligen.

Umzug wegen des Jobs

© dpa

Eine Abteilung wird an einen neuen Standort verlagert. Das erfordert den Umzug der Mitarbeiter.

Arbeitnehmer haben grundsätzlich kein Anrecht darauf, dass ihr Arbeitgeber für einen berufsbedingten Umzug aufkommt. «Es gibt keine gesetzliche Regelung dafür», sagt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln. Dabei sei es egal, ob der Arbeitnehmer wegen einer neuen Aufgabe umziehen muss oder eine ganze Abteilung den Standort wechselt.

Kosten für den Umzug: Arbeitsvertrag prüfen

Trotzdem blieben Angestellte selten auf den Kosten eines Umzugs sitzen. Oft sei im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung eine Beteiligung des Unternehmens an derartigen Umzugskosten vorgesehen. Angestellte sollten sich in der Personalabteilung erkundigen.

Umzugskosten: Nachfragen beim Arbeitgeber lohnt

Bei größeren Umstrukturierungen gebe es häufig einen Sozialplan. Dieser regelt eventuell auch, in welchem Umfang sich der Arbeitgeber an den Umzügen seiner Mitarbeiter beteiligt. Selbst wenn es in einem Unternehmen gar keine Regeln für Umzüge gibt, lohnt es sich, nachzufragen. Nach Oberthürs Erfahrung beteilige sich der Arbeitgeber meist an den Ausgaben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. Mai 2016 13:20 Uhr