Trunkenheit am Steuer kann den Job kosten

Trunkenheit am Steuer kann den Job kosten

Wer betrunken Auto fährt, kann unter Umständen seinen Job verlieren- sogar wenn es eine private Trunkenheitsfahrt war.

Einmal pusten bitte

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Einmal pusten bitte: Gibt Volvos Alcoguard grünes Licht, kann der Motor gestartet werden. Wenn nicht, ist der Fahrer betrunken - dann wird die Zündung blockiert.

Wer als Autofahrer seinen Führerschein verliert und deshalb seinen Beruf nicht mehr vernünftig ausüben kann, darf gekündigt werden. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht in Frankfurt laut einem am 10. Oktober 2011 veröffentlichten Urteil entschieden.
Hintergrund war die Klage eines Berufskraftfahrers, der gegen seine Entlassung geklagt hatte. Der Mann war bei einer privaten Autofahrt betrunken erwischt worden und verlor für neun Monate seine Fahrerlaubnis. Sein Arbeitgeber warf ihn deswegen raus.
Die Richter am Landesarbeitsgericht bestätigten mit ihrer Entscheidung ein vorangegangenes Urteil des Amtsgerichts in Kassel (Aktenzeichen: 6 Ca 325/10). Die Kündigung sei rechtens, weil «die Erbringung der geschuldeten Arbeitsleistung unmöglich geworden» sei.

Aktenzeichen 10 Sa 245/11
 
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 17. Oktober 2011 11:38 Uhr