Feuerwehrmänner dürfen Überstunden abbummeln

Feuerwehrmänner dürfen Überstunden abbummeln

Feuerwehrmänner, die in den vergangenen Jahren durch Bereitschaftsdienste mehr gearbeitet haben, als die Dienstzeit vorschreibt, können die geleisteten Überstunden abbummeln.

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Berufsfeuerwehrleute leiten regelmäßig Bereitschaftsdienste. Das Bundesverwaltungsgericht bekräftigt: Diese Schichten sie wie ein normaler Dienst zu bewerten.

Mehrere Feuerwehrleute aus Bielefeld hatten geklagt. Sie leisteten regelmäßig 23 Stunden Dienst sowie 31 Stunden Bereitschaft. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied, dass Feuerwehrmänner, die von 2002 bis 2006 pro Woche im Durchschnitt 54 Stunden gearbeitet haben, die zu viel geleisteten Stunden in vollem Umfang abbummeln dürfen. Die eigentliche Dienstzeit beträgt 48 Arbeitsstunden.

Bereitschaftsdienst ist wie normaler Dienst zu bewerten

«Auch Bereitschaftsdienst ist wie ein normaler Dienst zu bewerten», sagte ein Sprecher des Gerichts. Das Anliegen der Feuerwehrleute, vollen Freizeitausgleich für ihre Überstunden zu erhalten, hatte in den Vorinstanzen nur teilweise Erfolg.
 
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. September 2011 17:50 Uhr