Tapetenkleister: Warum die Einwirkzeit so wichtig ist

Tapetenkleister: Warum die Einwirkzeit so wichtig ist

Eingekleisterte Tapetenbahnen sollten erst nach ausreichender Einwirkzeit an die Wand gebracht werden. Denn die Tapete ändert durch den Kleber ihre Größe.

Tapete kleben

© dpa

Bevor die neue Tapetenbahn an die Wand kommt, sollte der Kleister lange genug einziehen.

Zu schnelles Tapezieren kann zu Falten an den Nähten der neuen Bahnen führen. Denn der feuchte Kleister vergrößert die Tapete. So hat eine normale Papierbahn im trockenen Zustand etwa 53 Zentimeter Breite. Ist sie mit Kleister versehen, können es 54 Zentimeter werden.

Tapetenkleister 8 bis 12 Minuten einwirken lassen

Es ist es daher wichtig, nach dem Einkleistern die Einwirkzeit einzuhalten, betont das Deutsche Tapeten-Institut in Düsseldorf. Das sind herstellerabhängig zwischen acht und zwölf Minuten. Sonst vergrößert sich die Tapete erst an der Wand - und Wülste entstehen an den Übergängen.

Wärme und Durchzug lassen Kleister schneller trocknen

Gehen die Nähte auf oder kleben die Bahnen nicht richtig, kann es sein, dass die eingekleisterte Tapete schneller getrocknet ist als der Kleister selbst. Das geschieht zum Beispiel bei Heizungswärme, Durchzug oder auf einem alten Tapetenuntergrund.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 22. Juni 2018

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