Trockenstarre: So werden harte Handtücher wieder weich

Trockenstarre: So werden harte Handtücher wieder weich

Fühlt sich das Handtuch nach dem Waschen ungewöhnlich hart an, gibt es zwei mögliche Gründe. Einen innerhalb der Waschmaschine und einen außerhalb.

Handtücher in der Waschmaschine

© dpa

Sind Handtücher nach dem Waschen hart, kann das an der falschen Dosierung des Waschmittels liegen. Oder sie sind in einem Raum ohne Luftzug getrocknet.

Handtücher können sich nach dem Waschen und Trocknen härter als vorher anfühlen. Trockenstarre nennen Waschprofis das. Schuld daran kann falsches Trocknen sein - bei zu wenig Luftzug. Darauf weist das Forum Waschen hin.

Warum Handtücher im Trockner so weich werden

Denn der Faden der Handtücher ist zu Faser- und Schlingenrohren gelegt, diese werden in der Wäschetrommel in Unordnung gebracht. Eigentlich entwirren sie sich beim Trocknen wieder durch Luftbewegungen, stellen sich auf, und das Handtuch fühlt sich weich an.

Harte Handtücher nach dem Trocknen ausschütteln

Aber hängt die Wäsche in einem geschlossenen Raum ohne Luftzug, wird die Unordnung der Fasern fixiert - die Wäsche bleibt also rau. Wer keine andere Möglichkeit zum Trocknen hat, sollte die Handtücher beim Zusammenlegen nach dem Trocknen wenigstens kräftig ausschütteln oder zusammen- und wieder auseinanderrollen.

Zu viel Waschmittel als Ursache für Trockenstarre

Allerdings kann auch die falsche Dosierung des Waschmittels die Wäsche hart werden lassen: Bei zu großen Mengen bleiben Rückstände im Stoff. Wird zu wenig in die Waschmaschine gegeben, kann sich Kalk ablagern. Wer also die richtige Dosierung findet, wird mit weicheren Handtüchern belohnt.

Handtücher in Essigwasser legen

Bei besonders kalkhaltigem Wasser können sich die Mineralien nach und nach im Stoff einlagern. Dann kann es helfen, die Handtücher für etwa eine halbe Stunde in Essigwasser zu legen, kurz auszuspülen und danach wie gewohnt zu waschen.

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: 20. Oktober 2017