Grillen mit Holzkohle und Briketts: Fünf Tipps

Grillen mit Holzkohle und Briketts: Fünf Tipps

Wie erkennt man eigentlich qualitativ hochwertige Grillkohle? Und wann nutzt man besser Briketts? Ist Mischen eine gute Idee? Ein paar Antworten für die Grillsaison.

Kohle und Briketts mischen

© dpa

Holzkohle braucht nur gut 20 bis 25 Minuten, bis sie im Grill heiß wird.

Ob das Steak letztlich gut schmeckt, hängt beim Grillen von mehreren Faktoren ab. Auch von der Kohle. Fünf Tipps zum Kauf, Anzünden und Lagern von der Initiative HolzProKlima:

1. Klangtest bei Holzkohle zeigt Qualität an

Käufer erkennen hochwertige Holzkohle daran, dass sie feinporig ist und aus möglichst vielen gleich großen Stücken besteht. So brennt sie ruhiger ab. Es hilft auch der Klangtest: Schmeißt man ein Stück Holzkohle gegen einen harten Gegenstand, zerbricht es. Ertönt dabei ein heller Ton, ist das Material weitgehend frei von Säuren und Teer und das ist besser für die Gesundheit und Umwelt.

2. Buche erzeugt viel Hitze im Grill

Kohle aus Laubholz wie das von der Buche eignet sich grundsätzlich am besten zur Herstellung von Holzkohle und Briketts. Das Holz ist besonders fest, erzeugt viel Wärme und es brennt lange.

3. Briketts und Holzkohle mischen

Holzkohle braucht nur gut 20 bis 25 Minuten, bis sie heiß ist. Briketts glühen erst nach bis zu 50 Minuten. Allerdings halten sie dann die Glut länger. Daher raten die Experten zu einer Mischung von beidem für den Grill.

4. Holzkohle und Briketts nicht zu hoch einfüllen

Am besten werden Kohle und Briketts nur so hoch eingefüllt, dass noch 10 bis 15 Zentimeter Abstand zum Grillrost bleiben. Das hat zwei Gründe: Zum einen raten Gesundheitsexperten, Grillfleisch, -gemüse oder -fisch nie zu nah an die Hitzequelle zu legen. Tropfen Fette oder Öle in die Glut, können krebserregende Stoffe entstehen. Und der Abstand hat ganz praktische Gründe: Man verbrennt sich nicht so schnell beim Grillen und man spart Holzkohle.

5. Grillkohle trocken aufbewahren

Ist die Kohle feucht, qualmt sie stärker beim Abbrennen. Daher raten die Experten, Kohle etwa in verschlossenen Säcken im Keller zu lagern.

Tipp: Asche richtig entsorgen

Von der Asche kann noch mehr als zwei Tage eine Brandgefahr ausgehen, warnt das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS). Das Problem: Oft sieht man die Glutnester nicht, wenn man die Asche etwa in eine Mülltonne schüttet. Die Lösung: Die Kohlereste entweder mit Wasser ablöschen oder sie in einen feuerfesten Behälter füllen. Dann kann kein Windstoß die glühenden Kohlereste aus dem Grill wehen und in der Umgebung einen Brand auslösen. In dem Behälter sollte die Kohle auf jeden Fall drei Tage lang abkühlen. Da Asche nicht kompostierbar ist, gehört sie dann in den Restmüll.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 8. Mai 2018

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