Weihnachtsurlaub: Heizung anlassen wärmstens empfohlen

Weihnachtsurlaub: Heizung anlassen wärmstens empfohlen

Heizung ausschalten und dann in den Weihnachtsurlaub fahren, ist keine gute Idee. Schimmelbildung kann die Folge sein. Welche Temperatur die Wohnung braucht.

Heizen im Winter

© dpa

Eine Grundtemperatur in der Wohnung beugt Schimmel vor und schützt die Rohre vor Frostschäden.

Wer über die Feiertage verreist, sollte die Heizung nicht abstellen. Darauf weist der TÜV Nord hin. Denn kalte Temperaturen lassen Feuchtigkeit in der Raumluft an den Wänden kondensieren, was zur Schimmelbildung führen kann. Energiesparen lässt sich mit dem Abstellen der Heizung ohnehin kaum: Es koste letztlich viel Energie, einen ausgekühlten Raum anschließend wieder aufzuheizen.

Taupunkt darf nicht unterschritten werden

Dahinter steckt einfache Physik. Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der sich Kondensation und Verdunstung die Waage halten. Wird der Taupunkt unterschritten, setzt sich der Wasserdampf in der Luft als Tau oder Nebel ab. Da warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann als kalte, sollte die Heizung also an bleiben. Die Feuchtigkeit bleibt in der Luft anstatt sich auf Oberflächen niederzuschlagen.

Heizung während des Weihnachtsurlaubs auf 17 Grad stellen

Auch während einer längeren Urlaubsreise muss im Haus eine Grundtemperatur erreicht werden. Der Verband Privater Bauherren rät zu mindestens 17 Grad. Ansonsten könnten Eigentümern Schäden entstehen, deren Beseitigung am Ende mehr kostet als das Heizen - bei Frost drohen im Keller zum Beispiel Rohre einzufrieren und dann zu platzen.

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  • Fliesenfugen richtig reinigen© dpa
    Schimmel wirksam bekämpfen

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: 14. Dezember 2017