Seide waschen: Die richtige Pflege für den zarten Stoff

Seide waschen: Die richtige Pflege für den zarten Stoff

Die falsche Pflege von Seide kann das Gewebe schnell ruinieren. Doch nicht nur beim Waschen kann man vieles falsch machen, sondern auch beim Trocknen.

Seide richtig pflegen

© dpa

So fein sind Seidenfasern: kein Wunder, dass man beim Waschen besondere Vorsicht walten lassen muss.

Seide ist ein sehr empfindlicher Stoff - vor allem, wenn er nass ist. Daher darf er nur von Hand gewaschen werden, und er braucht ein spezielles Seidenwaschmittel.

Seide in lauwarmem Wasser bewegen

Das Textil kommt für nur rund drei bis fünf Minuten in lauwarmes Wasser, erläutert der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel in Frankfurt. Dabei darf es nur ein wenig hin und her bewegt werden.

Seide nach Waschen in Handtuch einrollen

Anschließend wird die Seide mit kaltem Wasser ausgespült und in ein trockenes Handtuch eingerollt. Das entfernt restliche Flüssigkeit. Anschließend wird das Wäschestück flach ausgerollt und vorsichtig an den Ecken gerade gezogen.

Dunkle und bedruckte Seide nicht einweichen

Für dunkel gefärbte und bedruckte Seide gilt diese Anleitung nicht. Sie darf nur kurz in kaltem Wasser ausgespült werden und auf keinen Fall einweichen.

Seide in der Waschmaschine waschen

Einige Waschmaschinen verfügen über ein Spezialprogramm für Seide. Dabei ist es wichtig, dass die Seidentextilien nach der Wäsche nicht geschleudert werden und - bei Betätigen der Spülstopp-Funktion - nicht zu lange im Spülwasser liegen bleiben.

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  • Flecken auf der Kleidung© dpa
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Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: 5. März 2018