Tipps für den Bettenkauf

Tipps für den Bettenkauf

Wer sich morgens im Bett wie gerädert fühlt, unter Verspannungen und Rückenschmerzen leidet, sollte sich Gedanken über seine Schlafstätte machen. Nur wenn Lattenrost, Matratze, Bettdecke und Kopfkissen zum Schläfer passen, ist gutes Schlafen möglich. Worauf man beim Kauf von Matratze, Bettgestell und Lattenrost achten sollte.

  • Erholsamer Schlaf hängt vom richtigen Bett ab© DAK/Schläger
  • Bettgestell© dpa
    Perfektes Schlafen setzt ein ausreichend großes Bettgestell voraus. In Standard-Betten haben beispielsweise Menschen, die größer als 1,85 Meter sind, nicht ausreichend Platz zum Ausstrecken. Statt der üblichen 2 Meter Länge sind in dem Fall Betten mit einer Länge von 2,20 Meter bessere Wahl. Dieses Maß wird häufig schon ohne Aufpreis angeboten. Ein Bett in Sitzhöhe von 45 bis 50 Zentimetern erleichtert außerdem das Aufstehen.
  • Lattenrost© dpa
    Das Innenleben des Bettes muss stimmen. Die Basis im Bett bildet die Unterfederung, meist handelt es sich dabei um Lattenroste. Sie bilden eine elastische Unterlage, die sich dem Körper anpasst.
  • Matratzenarten© angelo.gi / www.fotolia.com
    Matratzen werden aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. Die gängigsten sind Federkern-, Latex- oder Schaumstoffmatratzen. Bei jedem Matratzen-Typ gibt es gute Qualitäten, bei denen die Wirbelsäule richtig gelagert und die natürliche Form des Rückgrats unterstützt wird. Um eine optimale Unterstützung zu gewährleisten, sollte die Matratze so beschaffen sein, dass ausgeprägte Körperpartien wie Becken oder Schulter in Seitenlage absinken können. Zum anderen müssen gute Matratzen ein Hohlkreuz von unten stützen, so dass der Körper wirklich gerade liegt.
  • Der richtige Härtegrad© dpa
    Ausschlaggebend für den richtigen Härtegrad ist das Körpergewicht. Als Faustregel gilt: Große, schwere Menschen wählen etwas härtere, kleine und leichte Personen eher weichere Matratzen. Wer in einem Doppelbett schläft, sollte getrennte Matratzen wählen, besonders wenn ein Partner deutlich schwerer ist.
  • Matratze auslüften© dpa
    Da der Mensch beim Schlafen Wärme und Feuchtigkeit abgibt - pro Nacht bis zu einen halben Liter - wird es unter der Bettdecke schnell zu feucht und zu warm. Diese Feuchtigkeit muss abgeleitet werden. 80 Prozent leistet die Oberdecke, 20 Prozent nimmt die Matratze auf. Deshalb Matratzen am besten morgens nach dem Aufstehen gut auslüften. Dabei sollte die Bettdecke weit zurückgeschlagen und das Fenster geöffnet werden. Auf diese Weise kann die Matratze die in der Nacht aufgenommene Feuchtigkeit an die Raumluft abgeben und optimal regenerieren. Auf Tagesdecken sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.
  • Matratze wenden© dpa
    Matratzen werden am besten viermal im Jahr in Längs- und Querrichtung gewendet. So nutzen sie sich gleichmäßig ab und halten länger. Bei Matratzen mit speziellen Liegezonen ist das nicht ratsam. Latexmatratzen sind erheblich schwerer als Schaumstoffmatratzen. Das macht das Wenden der Matratze und das Beziehen des Bettes komplizierter. Matratzen sollten deshalb immer Tragegriffe zum Transport oder Wenden haben. Wichtig ist zudem ein abnehmbarer, waschbarer Bezug.

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