Hitzewelle: So hält man die Wohnung kühl

Hitzewelle: So hält man die Wohnung kühl

Wenn die Sonne im Hochsommer vom Himmel brennt, klettern auch die Temperaturen in der Wohnung schnell auf mehr als 30 Grad. Ein solches Raumklima belastet den Kreislauf und lässt das Einschlafen zur Qual werden. Damit es soweit nicht kommt, sollte die Hitze gar nicht erst in die Wohnung hinein gelassen werden. Denn sind die Zimmer erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Raumtemperaturen wieder zu senken. Was man gegen Hitze in der Wohnung tun kann.

  • Sonnenschutz für Garten und Balkon© dpa
    Sonnenschirme bringen Schatten - und der sorgt schon mal für etwas niedrigere Temperaturen in der Wohnung.
  • Ideal: Schatten durch Mauer oder Bäume© steffne / www.photocase.com
    Die erste Voraussetzung für kühle Räume im Sommer ist eine fachgerechte Dämmung. Stimmt die Dämmung, bleiben die Fenster als einzige Einfallstore für Sonnenstrahlen und Hitze. Besonders Räume mit Dachflächenfenstern heizen sehr schnell auf. Am effektivsten ist es, wenn die Fenster von außen beschattet werden - zum Beispiel durch große Laubbäume oder durch einen Dachüberstand.
  • Sonnenschutz von außen© bienchen83/ www.photocase.com
    Der äußere Sonnenschutz ist die effektivste Methode gegen heiße Innenräume. Außenliegende Beschattung reduziert die Sonneneinstrahlung um bis zu 75 Prozent, ein innenliegender Schutz nur um bis zu 25 Prozent. Denn wenn das Licht die Scheibe passiert, wandeln sich Teile seiner Energie im Raum in Wärme um. Außen angebrachter Sonnenschutz können Jalousien, Fensterläden oder Markisen sein, wobei Mieter vor allen Eingriffen in die Bausubstanz oder in das äußere Erscheinungsbild in jedem Fall die Erlaubnis des Vermieters einholen sollten.
  • Sonnenschutz von Innen© PhotoSuse/ www.photocase.com
    Wer draußen nichts anbringen darf oder möchte, kann sich zur Not auch ein paar leichte Stoffbahnen vors Fenster hängen. Auch eingefärbte oder beschichtete Fensterscheiben filtern einen Teil der Wärmeeinstrahlung. Das gilt auch für getönte Reflexionsfolien, die von innen auf die Glasflächen geklebt werden. Bei diesen Maßnahmen muss man jedoch bedenken, dass sie auch im Winter Licht und Wärme abhalten.
  • Elektrogeräte aussschalten© miraliki/ www.pixelio.de
    Um die Räume nicht unnötig von innen aufzuheizen, sollten alle zusätzlichen Wärmequellen wie Elektrogeräte oder Lampen ausgeschaltet bleiben, solange sie nicht gebraucht werden. Der Kampf gegen Außenwärme ist sinnlos, wenn man gleichzeitig im Raum unnötig Wärme erzeugt.
  • Ventilator© manwalk-Manfred-Walker/ www.pixelio.de
    Ventilatoren und Klimageräte sorgen für kühle Luft in der Wohnung, fressen aber auch jede Menge Energie. Wer trotzdem nicht auf ein Klimagerät verzichten will, sollte beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse A achten und sich möglichst für eine vom Fachmann fest eingebaute Anlage entscheiden. Gute Sonnenschutzsysteme sind die bessere und kostengünstigere Alternative.
  • Sonnenschutzsysteme satt Klimaanlage© Maksud - Fotolia.com
    Die meisten mobilen Klimageräte für die Wohnung kühlen kaum und verbrauchen viel Energie. Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 750 Watt kostet jede Betriebsstunde rund 15 Cent - bei meist bescheidenem Kühleffekt. Bis zum Ende des Sommers könnten so rund 100 Euro zusammenkommen.
  • Täglich lüften© Marquis/ www.photocase.com
    Tageshitze strömt nicht nur mit den Sonnenstrahlen, sondern auch beim Lüften in die Räume - selbst wenn die Rollläden davor geschlossen sind. Am besten wird nur ganz spät abends oder sehr früh morgens ausgiebig gelüftet.
  • Lauwarm duschen© Rainer Sturm/ www.pixelio.de.
    Vor dem Schlafengehen empfiehlt sich eine lauwarme Dusche. Dadurch öffnen sich die Poren, die Hitze staut sich nicht so leicht im Körper. Trocknen Sie sich nicht gar so gründlich ab: Die Verdunstung des Wassers kühlt mit.

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