Weihnachtsbaum: Es muss nicht immer Fichte sein

Weihnachtsbaum: Es muss nicht immer Fichte sein

Die Nordmanntanne ist der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen. Abwechslung bringen Douglasien, Korktannen oder Zimmerzypressen.

Zeit für den Weihnachtsbaum

© dpa

Damit der Weihnachtsbaum möglichst lange frisch aussieht, sollte er am besten kurz vor dem Fest geschlagen werden.

Nordmanntanne als Weihnachtsklassiker

Weihnachten geht nicht ohne Tannenbaum: Noch entscheidet sich die Mehrheit der Deutschen für eine Nordmanntanne, die festlich geschmückt zum Weihnachtsbaum wird. Das Angebot ist aber vielfältiger. Ein Überblick der verschiedenen Tannenbäume.

Weihnachtsbaum Nordmanntanne: Teuer und beliebt

Die Nordmanntanne zählt zu den beliebtesten Weihnachtsbäumen. Abies nordmanniana, so der botanische Name, braucht aber rund zehn Jahre, um Zimmerhöhe zu erreichen. Daher ist sie auch der teuerste Baum. Sie zeichnet sich durch kräftiges Grün, weiche Nadeln, eine gleichmäßige Wuchsform und lange Haltbarkeit aus.

Weihnachtsbaum Edeltanne: Blaugrün und wohlriechend

Die Edeltanne (Abies nobilis beziehungsweise Abies procera), auch Nobilistanne genannt, kostet etwa so viel wie die Nordmanntanne. Blaugrüne Nadeln mit silbriger Unterseite zieren ihre Zweige, die weichen Nadeln duften intensiv nach Orangen und sind lange haltbar. Den Geruch kann man noch verstärken, indem man die am Stamm befindlichen Harztaschen mit einer Nadel aufsticht. Allerdings ist ihr Wuchs eher ungleichmäßig.
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© Ministerium für Ländliche Entwicklung Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Weihnachtsbaum Blaufichte: Stark und gleichmäßig

Die Blau- oder Stech-Fichte (Picea pungens), auch Blautanne genant, wurde nach ihren blau schimmernden, stark stechenden Nadeln benannt. Sie hat eine mittlere Haltbarkeit. Preislich liegt sie unter der Nordmanntanne. Ihre starken, gleichmäßigen Äste eignen sich besonders für schweren Baumschmuck und echte Kerzen.

Weihnachtsbaum Douglasie: Duftend und biegsam

Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii), auch Douglastanne genannt, hat weiche, dünne Nadeln mit intensivem Zitrus-Duft. Aufgrund ihrer dünnen, biegsamen Zweige ist sie eher für leichten Baumschmuck geeignet. Ihre Haltbarkeit ist etwa mit der der Blaufichte zu vergleichen. Der Preis liegt aber darunter.

Weihnachtsbaum Amerikanische Rotfichte: Preiswert und kurzlebig

Die Amerikanische Rotfichte (Picea rubens) ist der preiswerteste Weihnachtsbaum, hat aber auch die geringste Haltbarkeit. Bereits nach wenigen Tagen in warmen Räumen nadelt sie. Daher sollte sie erst kurz vor dem Fest geschlagen werden.
Weihnachtsurwald
© Weihnachtsurwald

Der Weihnachtsurwald: Rent A Nordmanntanne

Gleich dreimal gibt es den Weihnachtsurwald in Berlin-Brandenburg. Hier kann man statt Wegschmeißen Weihnachtsbäume im Topf mieten oder kaufen, die nach Weihnachten in Garten, Wild- und Waldprojekte ausgepflanzt werden. mehr

Weihnachtsbaum Schwarzkiefer: Heimisch und haltbar

Die heimische Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist vor allem im Osten Deutschlands ein beliebter Weihnachtsbaum, da andere Nadelbäume auf den sandigen Böden im Nordosten des Landes schlecht gedeihen. Ihre langen, dunkelgrünen Nadeln sind im Zimmer über Wochen haltbar.

Weihnachtsbaum Koloradotanne: Weich und wuschelig

Wer es nicht pieksig mag, für den ist die Koloradotanne (Abies concolor) richtig: Sie hat weiche lange Nadeln, eine blaugrüne Farbe und ein etwas wuscheliges Aussehen.

Weihnachtsbaum Korktanne: Klein und fein

Besonders als kleiner Baum wegen seines schlanken dichten Wuchses sehr begehrt ist die Korktanne oder auch Felsengebirgstanne (Abies lasciocarpa). Ihre blauen bis grünen Nadeln sind weich- und sie ist noch haltbarer als die Nordmanntanne.

Weißtanne: Bedroht und deshalb ungeeignet

Die Weißtanne (Abies alba) war als einheimische Baumart ursprünglich der klassische Weihnachtsbaum. Heute sollten Verbraucher auf einen anderen Baum zurückgreifen, denn die Weißtanne steht auf der Roten Liste der bedrohten Pflanzenarten.

Weihnachtsbaum Zimmerzypresse: Exotische Alternative

Statt der klassischen Tanne kann auch mal eine Zimmerzypresse als Weihnachtsbaum dienen. Sie passt auch in kleine Wohnzimmer und bringt einen Hauch Exotik ins Weihnachtsfest. Die Sorte 'Goldcrest' ist besonders robust und formschön. Nach Weihnachten ist sie eine schöne Zimmerpflanze, die in den warmen Monaten im Freien stehen kann. Die Pflanze sollte hell stehen, sonst schießt sie schnell in die Höhe und verliert ihre Form. Der Wurzelballen der Zimmerzypresse darf auch im Winter nie austrocknen.

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Quelle: kra/dpa

| Aktualisierung: 22. November 2021

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