Genossenschaftliche Mietwohnungen

Genossenschaftliche Mietwohnungen

In Berlin gibt es rund 188.000 Genossenschaftswohnungen, das entspricht 11% der Mietwohnungen insgesamt.

Bohnsdorf - Gartenstadt Falkenberg

© Franziska Delenk

Siedlungsbauten in der Gartenstadt Falkenberg, Bohnsdorf

Genossenschaftswohnungen gibt es in allen Lagen und Bezirken, als Altbau und Neubau. Häufig liegen die Wohnungen in Wohnanlagen, allerdings sind diese selten so groß wie beispielsweise das Märkische Viertel.

Voraussetzungen für den Bezug einer solchen Wohnung ist die Mitgliedschaft in und der Kauf von Geschäftssanteilen der Genossenschaft. Wann eine Wohnung bezogen werden kann, hängt von der Warteliste der Genossenschaft ab.

Wohnungsgenossenschaften sind durch den Zusatz "eG" -"eingetragene Genossenschaft" - erkennbar.

Als Anteilseigner einer Wohnungsgenossenschaft und Bewohner einer Genossenschaftswohnung sind Sie zwar Mieter, aber gleichzeitig auch Mitbesitzer der Immobilie. Ähnlich wie als Besitzer einer Eigentumswohnung haben Wohnungsbaugenossen die Möglichkeit, über die Gremien der Genossenschaft bei Entscheidungen mitzuwirken und Einfluss auf die Genossenschaftspolitik zu nehmen.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil einer Genossenschaftswohnung ist, dass vertragstreue Mieter einen Dauernutzungsvertrag haben, der in der Regel nicht gekündigt werden kann. Außerdem sind die Genossenschaften hinsichtlich der Mietpreise an den Interessen ihrer Anteilseigner und Mieter orientiert.

Zum Austritt aus der Genossenschaft müssen Mitglieder ihren Vertrag kündigen und erhalten danach ihre Geschäftsanteile ausbezahlt.

Weiterführende Informationen

Logo beBerlin

Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Berlin.de empfiehlt

Aktualisierung: 12. Juli 2012