Bezirk: Verhandlungen mit Immobilieninvestor erfolgreich

Bezirk: Verhandlungen mit Immobilieninvestor erfolgreich

Nach Gesprächen zwischen dem schwedischen Immobilienunternehmen Heimstaden und Vertretern der Berliner Bezirke sowie des Senats soll es für die Mieter von 2200 Wohnungen mehr Sicherheit geben. In einer am Freitag unterzeichneten Abwendungsvereinbarung mit den Bezirken verpflichte sich der Käufer Heimstaden etwa, auf die Umwandlung der Mietshäuser in Eigentumswohnungen für die Dauer von 20 Jahren zu verzichten. Wie das Neuköllner Bezirksamt weiter mitteilte, sicherte Heimstaden zu, möblierte Wohnungen mit befristeten Mietverträgen in reguläre Mietverhältnisse auf unbestimmte Zeit umzuwandeln. Die Regelungen gelten demnach für Mieter und Mieterinnen in 82 Häusern.

Die Firma Heimstaden erwirbt in einem Paket insgesamt 130 Häuser in Berlin. 82 Objekte davon liegen laut der Mitteilung in sogenannten Milieuschutzgebieten. Dort haben die Bezirke ein Vorkaufsrecht, das mit einer Abwendungsvereinbarung abgewendet werden kann.
Heimstaden hatte im September angekündigt, für 830 Millionen Euro 3902 Wohnungen, 208 Gewerbeeinheiten sowie Parkplätze in zentralen Lagen Berlins zu kaufen. Mieter befürchteten, dass sie aus ihren Wohnungen verdrängt werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. November 2020