Zerstörungen im geräumten Haus: Türen und Fenster vernagelt

Zerstörungen im geräumten Haus: Türen und Fenster vernagelt

Das geräumte Haus «Liebig 34» in Friedrichshain ist von den Bewohnerinnen in einem chaotischen und teilweise verwüsteten Zustand hinterlassen worden.

Räumung von «Liebig 34»

© dpa

Die Küche im ehemals besetzten Haus «Liebig 34» kurz nach der Räumung.

Verbarrikadierte Fenster und Türen waren von innen bei einem von der Polizei organisierten Rundgang am Freitag sichtbar. Eines der beiden Treppenhäuser war mit einer massiven, aufklappbaren Platte verschließbar. Die Polizei hatte die Metallplatte aufgebrochen und gesichert. Im Innenhof stapelte sich Müll und Gerümpel.
Einige Zimmer waren mit kaputten Matratzen und Schutt gefüllt, offenbar um ein Eindringen der Polizei von außen durch die zusätzlich mit Brettern vernagelten Fenster zu erschweren. Einzelne Wände waren durchbrochen, an anderen Stellen waren Wohnungstüren und Durchgänge zum Teil zugebaut und von der Polizei wieder gewaltsam geöffnet worden. Der Bodenbelag war weitgehend zerstört
Arbeiten am Laptop
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In Küchen standen noch Essensvorräte wie Reis und Bier, in manchen Zimmer lagen alte Matratzen und Schlafsäcke auf dem Boden. Radikale Parolen standen an den Wänden, daneben hingen politische Plakate. Im Treppenhaus war zu lesen: «Hoch leben die rechthabenden und allwissenden Revolutionärinnen» und «Welcome to Hell 34». Im Erdgeschoss neben der Eingangstür lag eine männliche Schaufensterpuppe ohne Arme und Kopf und mit zwei Messern in der Brust.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 9. Oktober 2020