Wohnungswirtschaft dringt auf beschleunigtes Bauen

Wohnungswirtschaft dringt auf beschleunigtes Bauen

Der Rückstand beim Wohnungsbau kann nach Ansicht der Wohnungswirtschaft mit schnellerer Planung und begrenzten Grundstückskosten behoben werden. «Das Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz muss endlich kommen», sagte der Sprecher des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Andreas Schichel.

Wohnungsbau

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Ein Arbeiter auf einer Baustelle für Wohn- und Geschäftshäuser.

Außerdem dürften die Kommunen die Grundstücke nicht nach Höchstpreisen abgeben. Der Wohnungsneubau in Deutschland reiche immer noch nicht aus, weil die Voraussetzungen schlecht seien. «Für das laufende Jahr kommen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise deutlich erschwerend hinzu.» Die Große Koalition hatte vereinbart, ein Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz auf den Weg zu bringen.
Im Norden Potsdams, im Stadtteil Krampnitz, ist auf einem alten Kasernengelände bis 2038 ein Wohngebiet für bis zu 10 000 Menschen geplant. Der Chef der städtischen Entwicklungsgesellschaft Pro Potsdam, Bert Nicke, sieht das Projekt als gutes Modell: «Wir haben dafür das unentwickelte Kasernenareal mit einem niedrigen Wert vom Land erworben», sagte Nicke. Dafür sorge Pro Potsdam für den Gebäudeabriss, die Altlastensanierung, die Erschließung sowie den Bau sozialer Infrastruktur wie Schulen und Kitas. Die Finanzierung erfolge über den Verkauf der dabei entwickelten Grundstücke.
Arbeiten am Laptop
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. August 2020