FDP: Einbaufrist für Rauchmelder um ein Jahr verlängern

FDP: Einbaufrist für Rauchmelder um ein Jahr verlängern

Die Berliner FDP fordert, die Einbaufrist von Rauchwarnmeldern um ein Jahr zu verlängern. Es sei absehbar, dass deren Montage in Berlin nicht wie bisher vorgesehen bis zum 31. Dezember erfolgen könne, argumentiert die Fraktion in einem Antrag an das Abgeordnetenhaus. Außerdem sei es nicht möglich, die Geräte in Wohnungen anzubringen, in denen mit dem Covid-19-Virus infizierte Menschen oder Menschen in Quarantäne lebten.

Ein Rauchmelder, umgeben von Rauch, hängt an einer Zimmerdecke

© dpa

Ein Rauchmelder, umgeben von Rauch, hängt an einer Zimmerdecke.

Die Firmen, die mit der Montage der Rauchwarnmelder beauftragt sind, hätten aufgrund des Gesundheitsschutzes ihrer Mitarbeiter und der Corona-Kontaktbeschränkungen solche Arbeiten auf unbestimmte Zeit eingestellt, heißt es. Sie sollten einen Aufschub bekommen, sagte der Sprecher für Bauen und Wohnen der FDP-Fraktion, Stefan Förster. «Die flächendeckende Installation in den Wohnungen soll darum um ein Jahr verlängert werden und müsste dann bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt sein.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. Mai 2020