Geld-Hilfen auch für Mieterbund und Wohnungsunternehmen gefordert

Geld-Hilfen auch für Mieterbund und Wohnungsunternehmen gefordert

Der Brandenburger Mieterbund und der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) haben angesichts der Folgen durch die Corona-Krise finanzielle Hilfen von Bund und Land verlangt.

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Notwendig sei ein «Sicher-Wohnen-Fonds», forderten Rainer Radloff, Vorsitzender Brandenburger Mieterbunds, und BBU-Vorstand Maren Kern am Dienstag (31. März 2020) in einer gemeinsamen Mitteilung. Über den «Sicher-Wohnen-Fonds» sollten Mietzahlungen im Bedarfsfall teilweise oder ganz in Form von Zuschüssen gedeckt werden.
Mit Stundungen von Mietzahlungen allein sei es nicht getan, hieß es. Mieter sowie Vermieter würden sonst mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie allein gelassen: Mieter mit einem Schuldenberg, Vermieter mit teilweise bedrohlichen Liquiditätsengpässen. Wohnungsunternehmen gehörten in vielen Städten des Landes zu den größten Arbeit- und Auftragsgebern. Hätten sie Liquiditätsschwierigkeiten, käme es zu gravierenden negativen Folgen für die regionale Wirtschaft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 31. März 2020