Haus und Grund: CO2-Preis muss zu Ausstoß-Senkung führen

Haus und Grund: CO2-Preis muss zu Ausstoß-Senkung führen

Ein derzeit diskutierter CO2-Preis im Gebäudesektor darf aus Sicht des Vermieterverbands Haus und Grund nicht einfach nur die Staatskasse füllen.

Kai H. Warnecke

© dpa

Kai H. Warnecke, Präsident des Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer.

«Wir denken, dass eine CO2-Bepreisung nur einen Zweck haben darf, nämlich tatsächlich auch eine Verringerung des CO2-Ausstoßes zu erreichen», sagte Verbandspräsident Kai Warnecke am Dienstag, den 3. September 2019 in Berlin. Er sprach sich deshalb dafür aus, mit rund einem Drittel der Einnahmen Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden zu fördern. Die zwei verbleibenden Drittel sollten direkt pro Kopf an die Bürger zurückgegeben werden. Eine CO2-Abgabe werde viele private Haushalte, «seien es nun Mieter oder Vermieter, an der ein oder anderen Stelle sicherlich an ihre Grenzen bringen.»
Panorama Berlin
© himbeerline - stock.adobe.com

Energie & Umwelt

Erneuerbare Energien in Berlin, grüne Geldanlagen, Energieratgeber, Strompreisrechner, aktuelle Nachrichten zu Energie & Umwelt und mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 3. September 2019