Rekordumsatz bei Berliner Immobilien

Rekordumsatz bei Berliner Immobilien

Mit Berliner Grundstücken und Immobilien ist im vergangenen Jahr ein Umsatz von mehr als 19,2 Milliarden Euro erzielt worden.

Eigentumswohnungen in Innenstadtlage

© dpa

Das waren sechs Prozent mehr als noch 2017, wie aus dem aktuellen Immobilienmarktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Berlin vom Montag (15. Juli 2019) hervorgeht. Gleichzeitig ging sowohl die Anzahl der verkauften Einheiten als auch die verkaufte Wohn- und Nutzfläche zurück.

Durchschnitt von 4000 Euro pro Quadratmeter

So sank die Zahl der Kauffälle von Grundstücken sowie von Wohn- und Teileigentum - also dem Eigentum gewerblich genutzter Flächen - um elf Prozent auf etwas mehr als 27.500. Die verkaufte Wohn- und Nutzfläche ging um zehn Prozent auf rund 1,45 Millionen Quadratmeter zurück. Dabei zahlten die Käufer im vergangenen Jahr pro Quadratmeter Wohnfläche im Schnitt rund 4000 Euro - 400 Euro mehr als noch 2017.

Viele Eigentumswohnungen werden vermietet

«Viele Eigentumswohnungen werden nicht selbst genutzt, sondern vermietet», teilte der Berliner Mieterverein am Montag. «Beim Ersterwerb bezugsfreier oder neu erstellter Eigentumswohnungen werden in der City und im Südwesten im Schnitt zwischen 6000 und knapp 7000 Euro pro Quadratmeter gezahlt.» Für die Bestandsgebäude sei damit im Falle der Vermietung eine Missachtung der Mietpreisbremse «vorprogrammiert».

Weniger Umwandlungen von Mietwohnungen in Eigentum

Sowohl Mieterverein als auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bewerten positiv, dass die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen langsamer voranschritt als zuletzt. So ging die Zahl der umgewandelten Wohnungseinheiten im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf rund 12.800 zurück. Das zeige, «dass die Vorgaben des Senats und die Initiativen der Bezirke greifen», hieß es von Seiten der Senatsverwaltung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. Juli 2019