Pläne für Mietpreisdeckel lassen Aktienkurse sinken

Pläne für Mietpreisdeckel lassen Aktienkurse sinken

Die Pläne für einen «Mietendeckel» in Berlin lassen die Aktienkurse von Immobilienkonzernen absacken. Die Sorge vor einem Verbot von Mietsteigerungen in der Hauptstadt hatte am Vortag bereits einen Kursrutsch ausgelöst, der nun vor allem bei Unternehmen mit starkem Fokus auf Berliner Wohnungen weiter ging. Allen voran sackten Deutsche Wohnen nach einer skeptischen Analystenstimme nochmals um knapp 7 Prozent ab auf den tiefsten Wert seit März 2018. Seit Mittwoch haben sie nun rund 13 Prozent verloren.

Proteste gegen steigende Mieten

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Die Pläne für einen «Mietendeckel» in BErlin lassen die Aktienkurse von Immobilienkonzernen absacken. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archiv

Der Konzern ist mit 112 000 Wohnungen der größte private Vermieter in Berlin und hatte seinen Aktionären erst vor wenigen Wochen höhere Gewinne durch steigende Mieten vorausgesagt. Auch andere Immobilienwerte standen am Freitag an der Börse unter Druck. Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) will die Mieten für frei finanzierte Wohnungen in der Hauptstadt im kommenden Jahr für fünf Jahre einfrieren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 7. Juni 2019