Katina Schubert: Wohnungsfrage macht Politik unterscheidbar

Katina Schubert: Wohnungsfrage macht Politik unterscheidbar

Die Wohnungsdebatte in Berlin macht aus Sicht von Linken-Landeschefin Katina Schubert Politik wieder unterscheidbar. Mit der Zuspitzung der Wohnungsfrage seien Dinge aussprechbar, die lange Zeit tabuisiert worden seien, sagte die Politikerin am Samstag auf einem Landesparteitag in Berlin. Enteignungen etwa oder der Vorrang des Öffentlichen vor dem Privaten. «Damit wird Politik auch wieder unterscheidbar, zwischen links und rechts, zwischen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit auf der einen sowie neoliberalem Dogma und/oder rechtspopulistischer Ausgrenzungspolitik auf der anderen Seite.»

Katina Schubert

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Katina Schubert (Die Linke), Landesvorsitzende, spricht beim Parteitag ihrer Partei. Foto: Jörg Carstensen

Anfang April startete die Unterschriftensammlung des Bündnisses «Deutsche Wohnen und Co. enteignen» in Berlin für ein bislang bundesweit einmaliges Volksbegehren. Es zielt auf eine Vergesellschaftung des Eigentums von großen Wohnungskonzernen ab, um langfristig bezahlbare Mieten zu sichern. Die Linke unterstützt das Volksbegehren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. Mai 2019