Lindner: Thema Wohnbebauung auf Tempelhofer Feld anpacken

Lindner: Thema Wohnbebauung auf Tempelhofer Feld anpacken

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat den rot-rot-grünen Senat von Berlin aufgefordert, das Thema Wohnungsbau auf dem Tempelhofer Feld erneut anzupacken.

Christian Lindner

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Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender der FDP, spricht im Bundestag zu den Abgeordneten.

«Stattdessen werden Eigentümer zum Sündenbock gemacht, und die Berliner CDU schaut zu», kritisierte er in einem am 14. April 2019 veröffentlichten «B.Z.»-Interview mit Blick auf das in Berlin angelaufene Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne.
«Enteignung kostet viele Milliarden Euro Entschädigung, schafft aber keine einzige neue Wohnung», sagte Lindner. «Die Lage lässt sich nur durch ein größeres Wohnungsangebot entspannen. Das heißt: Dachgeschosse ausbauen, Gebäude aufstocken, Baulücken schließen, Genehmigungen beschleunigen, neue Flächen ausweisen.»
In Berlin passiere das Gegenteil, kritisierte Lindner. Den Grünen warf er vor, 11 000 Wohnungen auf Flächen wie am Westkreuz oder auf der Elisabeth-Aue in Pankow verhindert zu haben. «Ich erwarte vom Senat, dass der Wohnungsbau auf dem Tempelhofer Feld ein zweites Mal angepackt wird.»
Ein Volksentscheid hatte sich im Mai 2014 mit großer Mehrheit von 64 Prozent dafür ausgesprochen, keinerlei Bebauung auf dem mehr als 300 Hektar großen Gelände des stillgelegten Flughafens Tempelhof zuzulassen.
Tempelhofer Feld
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Tempelhofer Feld

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 15. April 2019