Kleingartenanlagen könnten für Schulen und Kitas weichen

Kleingartenanlagen könnten für Schulen und Kitas weichen

Mehrere Berliner Kleingartenanlagen könnten für Schulen, Kitas und Sportanlagen verschwinden. Derzeit werde ein Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans diskutiert, er soll aber noch mehrfach überarbeitet werden, teilte die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz am Montag mit. Zuvor hatte der rbb berichtet, dass ab dem kommenden Jahr 15 Kleingartenkolonien geräumt werden sollen.

In Berlin gibt es 71 000 Kleingärten. Der überwiegende Teil ist den Angaben der Senatsverwaltung zufolge dauerhaft gesichert. Für einen weiteren Teil (6630 Kleingärten), der perspektivisch für Wohnungsbau oder Gewerbeentwicklungen vorgesehen ist, soll laut Entwicklungsplan ein Bestandsschutz bis ins Jahr 2030 und nicht wie bisher bis 2020 gelten. Doch es soll bei diesem Teil auch Ausnahmen geben. Laut Entwurf handele es sich um rund 900 Parzellen, hieß es weiter. Neben 15 Kleingartenanlagen und drei Teilflächen seien rund 420 weitere Parzellen betroffen.
Im Mai soll der Entwurf dem Senat vorgelegt werden, wie es weiter hieß. Voraussichtlich im Herbst werde es dann einen Beschluss geben, danach gehe die Vorlage zur Debatte und Abstimmung ins Abgeordnetenhaus.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. März 2019