Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat Neubau angeschoben

Bündnis für bezahlbaren Wohnraum hat Neubau angeschoben

Mit dem Bündnis für bezahlbaren Wohnraum konnte in Brandenburg der Neubau von 1342 Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindung angeschoben werden. Von 2015 bis 2018 seien dafür Fördermittel in Höhe von 233,5 Millionen Euro bereitgestellt worden, sagte Bauministerin Kathrin Schneider (SPD) am Mittwoch in Potsdam. Das Geld diene auch zur Modernisierung von 882 Wohnungen.

Kathrin Schneider

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Kathrin Schneider (SPD), Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung. Foto: Britta Pedersen/Archiv

Es hätten erste Schritte zur Verbesserung der Wohnraumförderung erreicht werden können, ergänzte der Präsident des Städte und Gemeindebundes Brandenburg und Bürgermeister von Wittenberg (Prignitz), Oliver Hermann. Künftig sollten die Förderverfahren noch optimiert werden. Städte und Gemeinden benötigten zudem Unterstützung bei der bedarfsgerechten Ausweisung zusätzlichen Baulandes. Damit könne ein wirksamer Beitrag zur Dämpfung der anziehenden Mieten geleistet werden.
Das Bündnis war vor zwei Jahren ins Leben gerufen worden. Es geht auf eine Initiative des Bundesbauministeriums zurück, das die Gründung solcher Zusammenschlüsse angeregt hatte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. Februar 2019