Senat erwägt Hilfen für weitere Mieter in Karl-Marx-Allee

Senat erwägt Hilfen für weitere Mieter in Karl-Marx-Allee

Nach der Übernahme von Wohnungen in der Berliner Karl-Marx-Allee mit Hilfe der Mieter könnte des Modell nun für ein weiteres Gebäude zum Tragen kommen.

Wohnungsmarkt in Berlin

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Plakate gegen den Verkauf von Mietwohnungen an die Deutsche Wohnen SE hängen an einer Gebäudefassade in der Karl-Marx-Allee.

«Aktuell wird überlegt, dieses Modell auch zum Schutz der Mieterinnen und Mieter eines weiteren verkauften Blocks in der Karl-Marx-Allee anzuwenden», heißt es in der Antwort der Finanzverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Politikerin Sybille Meister. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Gleichzeitig wird dort zum wiederholten Mal erklärt, dass es sich bei dem sogenannten gestreckten Erwerb um eine Ausnahme handele. Mit dem Modell unterstützte der Senat Mieter dabei, von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen und die Wohnungen dann an die städtische Gewobag weiterzuveräußern. Eigentlich wollte sie der Konzern Deutsche Wohnen übernehmen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. Februar 2019