Bund will mehr als 100 Grundstücke an Berlin verkaufen

Bund will mehr als 100 Grundstücke an Berlin verkaufen

Um den Wohnungsbau anzukurbeln, will der Bund deutlich mehr Grundstücke in Berlin an das Land verkaufen als zuletzt - vielleicht auch zu verbilligten Konditionen.

Wohnungsbau

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Ein Baugerüst an einem Neubau ist zu sehen.

Das geht aus Antworten des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bundestag hervor. Zuvor hatte der RBB darüber berichtet. 104 Grundstücke will die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) demnach bis 2021 abgeben. Viele sind unbebaut oder werden gewerblich genutzt, auch der Flughafensee in Reinickendorf ist dabei.

Berlin möchte neue Sozialwohnungen bauen

30 Grundstücke hält der Bund aber grundsätzlich für geeignet, sie verbilligt an das Land abzugeben, damit es dort Sozialwohnungen bauen kann. Das hänge jedoch vom Planungsrecht und den Verhandlungen ab, betonte die parlamentarische Staatssekretärin Bettina Hagedorn (SPD) in der Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Bundesbedienstete sollen Wohnungen in Wittenau und Tegel beziehen

«Die Bima muss endlich liefern», forderte die Berliner Bundestagsabgeordnete Lisa Paus (Grüne) einen verbilligten Verkauf. Das war zuletzt die Ausnahme: Von 85 verkauften Grundstücken in den vergangenen drei Jahren gingen 22 ans Land, davon nur eins unter Marktwert. Der Bund will außerdem selbst Wohnungen bauen. In den früheren Franzosensiedlungen Cité Foche in Wittenau sollen 350 Wohnungen entstehen, in der Cité Pasteur in Tegel 1550. Dort sollen sich Bundesbedienstete einmieten können. So will der Bund als Arbeitgeber attraktiver werden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. Februar 2019