Plastik-Alternativen für den Haushalt

Plastik-Alternativen für den Haushalt

Das EU-Verbot von Wegwerfartikeln aus Plastik ist ein Anfang. Die davon betroffenen Strohhalme, Wattestäbchen und Plastikteller lassen sich bereits gut ersetzen. Aber auch für viele andere Kunststoffdinge im Haushalt gibt es schon Alternativen.

  • Bambus-Strohhalme© dpa
    Bambus-Strohhalme können Trinkhalme aus Plastik ersetzen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
  • Strohhalm aus Metall© dpa
    Längst findet man im Handel Alternativen zum Strohhalm aus Plastik - aus Glas, Holz oder Metall zum Beispiel. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
  • Kompostierbares Einweggeschirr© dpa
    Die Industrie arbeitet an Ersatz für Einweggeschirr aus Plastik. Kompostierbare Varianten sollen eine Lösung sein, damit kein Müll dauerhaft in der Natur zurückbleibt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
  • Mehrweg-Strohhalme© dpa
    Die dauerhaft verwendbaren Strohhalme lassen sich mit Hilfe einer dünnen Bürste reinigen. Sie wird meist direkt mit den Trinkhalmen verkauft. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
  • Zahnbürsten© dpa
    Auch Hand-Zahnbürsten sind typische Wegwerfartikel aus Plastik. Erste Hersteller bringen Alternativen aus Naturmaterialien auf den Markt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
  • Plastikstrohhalme© dpa
    Strohhalme aus Plastik sind Wegwerfartikel. Viele Glashersteller ergänzen ihre Kollektionen nun um dauerhafte Varianten, etwa Metall-Trinkhalme mit integriertem Cocktail-Loeffel. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
  • Mit Harz und Bienenwachs behandelte Stoffe© dpa
    Stoffe, die mit Harz und Bienenwachs behandelt werden, sind Alternativen zur Frischhaltefolie. Sie lassen sich über längere Zeit reinigen und wiederverwenden. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Berlin (dpa/tmn) - In unserem Alltag gibt es viele Wegwerfprodukte. Und viele davon sind aus Plastik - nicht nur jene, die die EU künftig verbieten will. Der Handel bietet längst zahlreiche Alternativen, und vieles kann man selbst kreativ angehen.
- Frischhaltefolie: Dauerhafte Alternativen bestehen aus Textilien, die mit Zusätzen wie Harz oder Bienenwachs behandelt wurden. So halten sie Lebensmittel einerseits frisch, sind aber andererseits über längere Zeit mit Wasser und etwas Seife abwaschbar. Und natürlich: Die beste Lösung ist das Verpacken in den guten alten Dosen. Auch leere Joghurtgläser mit Schraubverschluss halten zum Beispiel Wurst frisch. Sogar Backpapier enthält oft Plastik. Es lässt sich durch abwaschbare Dauerbackmatten ersetzen oder einfach durch Butter und Mehl, rät die Verbraucher Initiative.
- Hand-Zahnbürsten: Umweltverträglichere Produkte haben Stiele aus Holz, die Borsten bestehen etwa aus Bambus-Kohle. Es gibt etwa in Unverpacktläden auch Zahnreinigungstabletten statt Zahnpasta.
- Strohhalme: Längst findet man im Handel Produkte aus Glas, Metall und Holz. Übrigens fast immer mit dabei: eine dünne lange Reinigungsbürste für die Innenseite. Die meisten Varianten dürfen außerdem in die Spülmaschine.
- Luftballons: Zwar werden die Stäbe verboten, aber nicht die Ballons selbst. Umweltfreundlicher Ersatz dafür sind Papier-Pompons oder Girlanden.
- Einweggeschirr: Die Alternative ist das Alltagsgeschirr, immer mehr Firmen erarbeiten auch kompostierbare Einweg-Alternativen. Oder wie wäre es mit Finger Food? Apropos: Auf Plastikbesteck an vielen Imbissbuden und Eisdielen lässt sich auch einfach verzichten: Man wählt eine Eiswaffel statt dem Becher oder isst Pommes und Wurst mit der Hand. Auch Deckel für Becher braucht man nicht immer.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. März 2019