Studie: Mietpreise ziehen im Berliner Umland an

Studie: Mietpreise ziehen im Berliner Umland an

Wie in Berlin steigen auch im Umland die Wohnungsmieten weiter deutlich. Je näher die Gemeinden an der Metropole liegen, desto größer fallen die Preissprünge aus.

Zwei Fenster

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Zu vermietender Wohnraum in Brandenburg an der Havel.

In vielen anderen Kommunen Brandenburgs sind die angebotenen Mietwohnungen nur leicht teurer geworden, in einigen wurden sie sogar günstiger. Das zeigt die jüngste Auswertung des privaten Forschungsinstituts F+B, die am Montag veröffentlicht wurde.

Angebotsmieten in Teltow kommen dem Berliner Niveau am nächsten

Dort wurden nach Berechnung von F+B im zweiten Quartal 8,12 Euro verlangt, das waren 89 Cent oder 12,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Berlin lag der Quadratmeterpreis bei 9,33 Euro nach 8,57 Euro im zweiten Quartal 2017 - ein Plus von 8,9 Prozent.

Brandenburg an der Havel vergleichsweise noch günstig

Am wenigsten mussten neue Mieter in Brandenburg an der Havel zahlen - 5,32 Euro, 29 Cent mehr als vor einem Jahr. Im Landkreis Dahme-Spreewald (6,88 Euro), Königs Wusterhausen (7,20 Euro), Oranienburg, (7,39 Euro), Hohen Neundorf (7,21 Euro) und Fürstenwalde/Spree (5,59 Euro) sanken die Quadratmeterpreise bei Mieterwechseln leicht. Grundlage für die Berechnungen sind nach Angaben von F+B Angebotsdaten von knapp 30 Millionen Objekten in Deutschland.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. Juli 2018