Fast 42.000 Wohnungen unter Asbestverdacht

Fast 42.000 Wohnungen unter Asbestverdacht

Knapp 42.000 Wohnungen der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften stehen in Verdacht, mit Asbest belastet zu sein.

Profis müssen Asbest entfernen

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Für das Entfernen von Asbest gelten besonders strenge Vorsichtsmaßnahmen. Atemschutzgeräte und Schutzanzüge sind Pflicht. Foto: Jens Büttner

Die meisten von ihnen gehörten mit 19.711 zur Degewo, gefolgt von der Gewobag mit 17.100, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Andreas Otto mit. Insgesamt gehe es um 41.585 Wohnungen.

Meiste asbestbelastete Wohnungen in Neukölln

Am stärksten sind den Angaben zufolge die Bezirke Neukölln (8305), Tempelhof-Schöneberg (8087) und Spandau (5767) betroffen. In den Jahren 2016 und 2017 seien 6840 asbestbelastete Wohnungen saniert worden, davon die meisten bei der Gewobag (3993) und Degewo (1250).

Einsatz von Asbest seit 1993 verboten

Im Januar 2018 hatten die Regierungsfraktionen von SPD, Linken und Grünen den Senat aufgefordert, ein Register aller asbestverseuchten Gebäude aufzubauen und Sanierungsstrategien zu entwickeln. Asbest wurde jahrzehntelang in Wohn- und Bürohäusern, Schulen und anderen Gebäuden verbaut. Wenn die Fasern freigesetzt werden, besteht die Gefahr des Einatmens durch Menschen und daraus resultierender Krebserkrankungen. Daher ist der Einsatz des Stoffes seit 1993 in Deutschland verboten.
Kauf einer Eigentumswohnung
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 10. Februar 2018