Berlin bleibt Rekordstadt bei Mietenwachstum

Berlin bleibt Rekordstadt bei Mietenwachstum

Die Mieten steigen in Berlin weiterhin rasant - und das deutlich stärker als in anderen großen deutschen Städten.

Wohnen in Berlin

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Ein Wohnhaus in Berlin-Kreuzberg. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Für eine Wohnung mittleren Wohnwerts, die nach 1949 erbaut wurde, zahlten Neumieter dieses Jahr im Schnitt 8,75 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter - 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Immobilienverband Deutschland (IVD) am Freitag (10. November 2017) in Berlin berichtete. Auch bei Altbauten stieg der Neumietpreis in Berlin deutschlandweit am höchsten: Pro Quadratmeter wurden dort nun 7,50 Euro fällig, 5,8 Prozent mehr als 2016.

Wohnen in Berlin günstiger als Hamburg, München

In den anderen Metropolen mit über 500.000 Einwohnern stiegen die Mieten dagegen schwächer als zuvor, in Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf blieben die Mieten gar auf dem Niveau von 2016. Berlin bleibt aber weiterhin unter dem Mietniveau von Hamburg, Frankfurt und München.

Bau neuer Wohnungen dämpft Steigerung

Deutschlandweit hat sich das Wachstum der Mieten teils verlangsamt. Nach Ansicht von IVD-Präsident Jürgen Michael Schick zeigt der Trend, dass sich der Bau von neuen Wohnungen dämpfend auswirkt. Der Verband, der Immobilienberater, Makler, Sachverständige und Verwalter vertritt, hatte für die Studie Vertragsabschlüsse von April bis September 2017 in rund 370 Städten und Gemeinden ausgewertet.
Kauf einer Eigentumswohnung
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 13. November 2017