Temporäre Spielstraße auf der Kippe: Klage befürchtet

Temporäre Spielstraße auf der Kippe: Klage befürchtet

Im Streit um die Einrichtung einer temporären Spielstraße in Berlin-Prenzlauer Berg rechnen die Unterstützer mit einer erneuten Klage der Anwohner.

Spielstraßenschild

© dpa

Ein Schild weist auf den Anfang einer Spielstraße hin.

In diesem Fall halten sie am 12. Juli 2016 eine Kundgebung ab, wie das Deutsche Kinderhilfswerk am Dienstag (5. Juli 2016) ankündigte. An dem Tag ist auf einem Teilstück der Gudvanger Straße Spielen vorgesehen. Anwohner stellten sich allerdings schon mehrfach quer. Sollte Klage eingereicht werden, wird das Spielen abgesagt. Weil das Verfahren Monate dauern könne, kämen die Kinder den Unterstützern zufolge in diesem Jahr gar nicht mehr zum Zuge.
Im Frühjahr 2015 stand das Straßenstück kurzzeitig einmal pro Woche nur Kindern zur Verfügung. Autos durften weder durchfahren noch parken. Eine Anwohnerin stoppte das per Eilantrag. Zuletzt war nur noch ein Spieltermin pro Monat vorgesehen. Anwohner argumentieren nach Bezirksangaben mit mangelndem Bedarf. Das Kinderhilfswerk beklagte jedoch, in dem Gebiet fehle es an Spielflächen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Juli 2016