Abstellkammer einrichten: Ordnung muss sein

In die Abstellkammer kommen Dinge, die man nicht täglich braucht. Wer sie mit System ablegt, verhindert Chaos - und eventuelle Schäden.
Abstellkammer einrichten
Gut sortierte, aufgeräumte Abstellkammern machen Spaß - denn derzeit nicht Gebrauchtes ist aus dem Weg und man findet es schnell wieder. © dpa

Eine Abstellkammer ist dafür da, Dinge unterzubringen, die man nicht oft braucht. Macht man dann die Tür zu, ist das Lagerproblem erstmal gelöst. Bis man ein Teil dringend benötigt. Und dann: Wo ist der alte Koffer? Wo ist das Spezialputzmittel, wo sind die Winterschuhe, die man dort gebunkert hat? Ein Ordnungssystem in der Abstellkammer macht die Suche leichter.

Was gehört in die Abstellkammer?

In die Abstellkammer gehört alles, was man nicht für den täglichen Gebrauch griffbereit benötigt: Neben Besen, Staubsauger und Putzutensilien sind das auch Koffer, die Nähmaschine oder die jahreszeitliche Dekoration. Befindet sich die Abstellkammer in der Nähe der Küche, können auch Lebensmittel wie Konserven oder Nudeln dort verstaut werden.

Was kommt wohin oder gar nicht in die Abstellkammer?

Aufbewahrt werden diese Dinge nach ein paar Regeln: Alles, was man ganz selten braucht, kann man nach oben stellen oder nach hinten, Schweres kommt nach unten, das Leichte nach oben. Man sollte keine Sachen zusammen lagern, die sich nicht vertragen, zum Beispiel CDs und Putzmittel. Läuft ein Reiniger aus, können wertvolle Daten auf CDs zerstört werden.

Hilfreich: durchsichtige Plastikkisten

Man teilt die Dinge am besten in Gruppen ein, für die man jeweils einen eigenen Karton oder ein Fach reserviert. Die Kartons und Kisten werden beschriftet. Auch eine Box mit der Aufschrift «Sonstiges», die man regelmäßig aussortiert, sollte es geben. In volltransparenten Plastik-Kisten ist der Inhalt von außen sichtbar. So erkennt man schnell, wo was hingehört.

Abstellkammer kindersicher machen

Lagert man Werkzeug oder Putzmittel in der Abstellkammer, sollten diese für Kinder unzugänglich sein. Gibt es kleine Kinder im Haushalt, sollte die Abstellkammer auf jeden Fall verschlossen sein. Auch das Umfüllen von Putzmitteln in andere Behältnisse oder das Nebeneinanderstellen von Lebensmitteln und Putzmitteln vermeide man besser.

Regale nicht zu tief nehmen

Richtet man eine Abstellkammer neu ein, sollte man nicht zu tiefe Regale montieren. Denn wenn es nach hinten zu viel Platz gibt, wird dort selten Genutztes zugestapelt - und vergessen.

Abstellkammer braucht gutes Licht

Ausreichend Beleuchtung, etwa durch eine Deckenlampe, erleichtert das schnelle Finden und verhindert Unfälle. Im Dunkeln in der Abstellkammer zu kramen, kann auch gefährlich sein. Etwa wenn spitzes Werkzeug dort verstaut ist, in das man greifen kann. Oder wenn man über den Staubsauger fällt.

Abstellkammer regelmäßig aufräumen und ausmisten

Doch eine gewisse Unordnung in so einer Kammer lässt sich auch bei logischer Vorsortierung nicht vermeiden. Wer dann alles auf einmal aufräumen will, braucht viel Zeit und verliert auch schnell die Lust. Also lieber 30 Minuten pro Woche Zeit nehmen, um eine kleine Ecke durchzusortieren, als einmal pro Jahr alles auf einmal. Ab und zu kann man auch zusätzlich die Abstellkammer ganz ausräumen und ausmisten. Denn: Was man nicht mehr hat, braucht man nicht mehr aufzuräumen.

Nischen als Abstellkammer nutzen

Steht für die Lagerung kein eigener Raum zur Verfügung, können auch Raumecken oder Nischen genutzt werden. Hier könnten Regale eingebaut oder einfach nur weiße Kartons gestapelt werden. Das macht einen ordentlichen Eindruck.

Abstellkammer braucht Tür oder Vorhang

Ob eigener Raum oder Nische in der Küche- Abstellkammern hält man am besten geschlossen. Wenn es keine Tür gibt, lassen Schiebegardinen oder Rollos zum Raffen alles verschwinden- und diese können auch noch als Dekoration im Raum dienen.

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Aktualisierung: 16. August 2017

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(Bilder: dpa; Homeday; Wunderflats GmbH; www.enrico-verworner.de; Birgit Lieske / www.pixelio.de)