Mietvertrag: Was der Vermieter nicht fragen darf

Mietvertrag: Was der Vermieter nicht fragen darf

Vermieter sind meist neugierig und wollen den zukünftigen Mietern genau auf den Zahn fühlen. Welche Fragen zulässig sind, welche nicht.

Mietvertrag

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Vermieter wollen sich absichern- Fragen zum Job und zum Einkommen eines potenziellen Mieters sind erlaubt.

Vor dem Abschluss eines Mietvertrages möchte der Vermieter möglichst genau wissen, wer in seine Wohnung zieht. Dabei muss der Mieter nicht alle Fragen beantworten. Das erläutert der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

Zulässige Fragen muss der Mieter wahrheitsgemäß beantworten, auf unzulässige Fragen muss er nicht antworten.

Zulässige Fragen, die der Vermieter stellen darf:

Üblich und zulässig sind Fragen zur Person und zur Zahlungsfähigkeit:
- der vollständige Name
- das Geburtsdatum
- die aktuelle Anschrift
- wie viele Personen in die Wohnung einziehen werden
- Welchen Beruf übt der künftige Mieter aus
- wer ist sein Arbeitgeber
- wie hoch ist sein Einkommen

Unzulässige Fragen, die Mieter nicht beantworten müssen:

Unzulässig sind Fragen_
- nach politischen Sympathien
- nach der religiösen Zugehörigkeit
- ob ein Kinderwunsch besteht
- nach der Mitgliedschaft in einem Mieterverein
- ob der Mietinteressent vorbestraft ist.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 9. Juli 2012 14:09 Uhr

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