Restmülltonne seltener leeren spart Geld

Restmülltonne seltener leeren spart Geld

Wer richtig Müll trennt, tut nicht nur etwas für die Umwelt, sondern kann damit auch seinen Geldbeutel schonen. Muss die Restabfalltonne seltener geleert werden, spart das in manchen Gegenden bis zu 100 Euro im Jahr.

Mülltrennung mit Köpfchen

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Landen Küchenabfälle, Verpackungen, Glas und Papier immer in den passenden Tonnen, bleibt nicht mehr so viel anderer Müll übrig - und die Restmülltonne muss seltener geleert werden. Foto: Bernd Weißbrod

Die richtige Mülltrennung kann die Haushaltskasse entlasten. Küchenabfälle, Verpackungen, Altglas und Papier sollten immer in die passenden Tonnen wandern. Da dann nicht mehr so viel anderer Abfall übrig bleibt, wird die Restmülltonne am besten gegen eine kleinere eingetauscht oder seltener geleert. Das rät die Verbraucher Initiative in Berlin. In manchen Regionen Deutschlands ließen sich auf diese Weise bis zu 100 Euro im Jahr sparen, wenn die Müllabfuhr etwa eine 120-Liter-Restabfalltonne nur noch alle zwei Wochen leert. Und die Gebühren für die Biotonne seien oft deutlich geringer als für die graue Tonne.
Für die gelbe Tonne und die gelegentlich ebenfalls angebotene Altglastonne fallen der Initiative zufolge keine Kosten an, weil der Kunde schon beim Kauf der Ware für die Entsorgung der Verpackung zahlt. Auch die Papiertonne werde manchmal kostenfrei oder gegen eine geringe Gebühr geleert. Weitere Tipps zur richtigen Mülltrennung enthält die neue Broschüre «Abfall vermeiden & entsorgen».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 7. Juni 2013 09:14 Uhr