Gartenpflanzen sollten ins Winterquartier

Gartenpflanzen sollten ins Winterquartier

Kurz vor dem ersten Frost sind noch ein paar letzte Handgriffe im Garten nötig. Kübelpflanzen wie Fuchsien und Geranien sollten spätestens jetzt aus dem Freien ins Winterquartier umziehen, erläutert der Bundesverband der Gartenfreunde in Berlin.

Geranie

© dpa

Eine himbeerrote Geranie und weißer Zauberschnee verschmelzen zu einem Strauß.

Blätter auf Parasiten untersuchen

Zitrusbäume und Oleander vertragen die Kälte dagegen etwas länger und müssen erst bei starkem, regelmäßigem Frost ins Haus. Vor dem Umzug müssen die Blätter auf Parasiten wie Spinnmilben und Blattläuse untersucht werden. Ist die Pflanze befallen, können die Äste abgeschnitten werden.
Laut dem Deutschen Wetterdienst kommt es in Deutschland in dieser Woche zu einem ersten Wintereinbruch.

Helles, luftiges Winterquartier

Das Winterquartier für Pflanzen sollte hell, luftig und maximal zehn Grad warm sein. Alle zwei Wochen müssen Kübelpflanzen gegossen werden, empfehlen die Experten.

Kräuter mit Tannenzweigen und Laub einpacken

Wer Kräuter wie Rosmarin und Lavendel im Garten zieht, sollte sie mit Tannenzweigen und Laub einpacken, um sie vor der Kälte zu schützen.
Solange der Boden noch nicht gefroren ist, können auch noch Blumenzwiebeln gesteckt werden.

Gießen nicht vergessen

Wichtig ist es laut dem Verband, die immergrünen Gehölze wie Azaleen, Buchsbaum und Rhododendron auch im Winter bei jedem frostfreien Wetter zu gießen.

Der Rasen sollte außerdem nach dem ersten Frost nicht mehr betreten werden, weil die Gräser abknicken und im Frühjahr kahle Stellen auftreten können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. März 2017

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