Remontieren von Stauden bringt zweite Blüte

Remontieren von Stauden bringt zweite Blüte

Nach der Blüte beschneiden und dann auf einen zweiten Austrieb setzen: Bei welchen Pflanzen das funktioniert.

Kugeldistel

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Die Kugeldistel gehört zu den Stauden, die nach der Hauptblüte im Sommer ein zweites Mal blühen.

Remontieren nennen Gärtner die Fähigkeit von Pflanzen, nach der Hauptblüte im Sommer oder Frühsommer ein zweites Mal zu blühen. Bekannt ist diese Eigenschaft von den meisten modernen Rosen. Dazu gehören beispielsweise die Kletterrose «New Look» oder die dicht gefüllte Kleinstrauchrose «Larissa». Aber auch bei einigen Stauden kommt sie vor.

Mehrfachflor mit Taglilien und Bart-Iris

Unter den Taglilien (Hemerocallis) ist die goldgelbe «Stella d' Oro» die bekannteste Mehrfachblüherin. Die großblütige rote «So Lovely» und die beiden reichblütigen, gelben Zwerge «Bitsi» und «Daily Bread» erfreuen durch zweimaligen Flor. Bei den Bart-Iris sorgen die elfenbeinweißen Sorten «Champagne Elegance» und «Lugano», die lavendelblaue «Lovely Again» sowie die zartviolette «Violet Music» für herbstliche Überraschung. Sie alle schaffen den Mehrfachflor aus eigener Kraft.

Rittersporn nach der ersten Blüte zurückschneiden

Andere Stauden brauchen dagegen ein bisschen Nachhilfe durch rechtzeitigen Rückschnitt unmittelbar nach der ersten Blüte. Rittersporn reckt dann mit großer Zuverlässigkeit zum zweiten Mal blaue Kerzen in die Höhe. Die Kugeldistel trägt auch im Herbst ihre violettblauen Kugeln. An guten Standorten können die remontierenden Rosen von zweimal blühendem Schleierkraut (Gypsophila repens) begleitet werden. Klappt das nicht, liefert der Frauenmantel gelbgrüne Schleier zur Rosenblüte. Zu ihnen passt die zweite Blüte der Staudensalvien (Salvia nemorosa) mit ihren vielen Blauschattierungen.
Freesien
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. August 2017