Tränendes Herz liebt den Schatten

Tränendes Herz liebt den Schatten

Trauriger Name, wunderschöne Blütenform: Das Tränende Herz ist für viele Gärtner das Inbild des Frühlingsblühers.

Tränendes Herz

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Sauber aufgereiht: ein «Tränendes Herz» in Weiß. (Bild: dpa/tmn)

Das Tränende Herz ist eine mehrjährige Pflanze und gehört trotz ihres zarten Wuchses zu den langlebigsten Stauden im Garten. Das Tränende Herz, botanisch Dicentra spectabilis, kommt jedes Jahr schöner und prachtvoller wieder. Die Staude wird bis zu 90 Zentimeter hoch und lässt sich gut an ihren herzförmigen Blütenblättern erkennen. Alle Teile der Pflanze sind giftig, besonders aber die Wurzeln.

Schattigen Standort für Staude wählen

Die Gartenstaude mag Standorte, die nicht zu sonnig sind und deren Boden gleichmäßig feucht bleibt. Die Staude ist also ideal für schattige Ecken und gedeiht sowohl im lichten Schatten unter belaubten Bäumen wie auch im ganztägig dunklen Schatten an der Nordseite von Gebäuden.

Tränendes Herz mag feuchten Boden

Der Boden sollte nicht zu trocken, sondern durchlässig, humos und nährstoffreich sein. Laut BDG wird das Tränende Herz am besten zwischen laubreiche andere Stauden gesetzt. Besonders schön wirkt es in Verbindung mit Farnen. Auch in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren kommt das Tränende Herz gut zur Geltung, wobei ein Pflanzabstand von 70 Zentimetern eingehalten werden sollte.

Legende um herzförmige Blütenblätter

Die herzförmigen Blütenblätter sind an der unteren Spitze geöffnet, woraus eine Art weiße Träne fällt. Darum rankt sich eine Legende aus Japan: Ein junger Mann wollte ein Mädchen erobern und schenkte ihr zwei Kaninchen, ein Paar Schuhe und ein Paar Ohrringe. Sie verweigerte die Gaben und die Liebe. Aus Verzweiflung stach sich der Mann mit einem Dolch ins Herz - so wurde es zu einem blutenden beziehungsweise tränenden Herz, der Blütenform.

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Juli 2017