Kletterbohnen: Besser zuerst im Topf ziehen

Kletterbohnen: Besser zuerst im Topf ziehen

Bei Gärtnern sind sie sehr beliebt, da sie schnell wachsen und eine reiche Ernte bringen- wenn man sie richtig anpflanzt.

Im Eintopf oder im Salat, mit Butter in der Pfanne gebraten oder sauer eingelegt: Für Bohnen gibt es viele leckere Zubereitungsarten. Für eine erfolgreiche Aussaat sollten einige Dinge beachtet werden.

Insekten fressen die quellenden Samen

Wenn Bohnen im Freiland nicht keimen, muss das nicht unbedingt am Saatgut liegen. Oft fressen die Larven der Gemüsefliegen die quellenden Samen an.

Sicherer ist die Aussaat in Töpfen auf der Fensterbank. Dort ist die Keimtemperatur höher und die Bohnen wachsen schneller. Wenn sie nach dem Keimen ins Beet gesetzt werden, können die Larven keinen Totalschaden mehr verursachen.

Leichte, kalkarme Böden bevorzugt

Bohnen lieben leichten, kalkarmen und humusreichen Boden sowie sonnige und warme Standorte. Es gibt zahlreiche Sorten mit verschieden farbigen Hülsen wie die grüne «Neckarkönigin», die gelbe «Neckargold» und die blaue «Blauhilde».

Kletter- oder Stangenbohnen (Phaseolus vulgaris) können an Rankhilfen bis zu drei Meter hoch treiben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 4. September 2009

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