Rosen und Lavendel: Traumpaar mit Beziehungsproblemen

Rosen und Lavendel: Traumpaar mit Beziehungsproblemen

Die Kombination kann wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse beider Pflanzen schnell zu Problemen führen. Mit einem Trick klappt es trotzdem.

Rose im Garten

© dpa

Rosen sind im Garten nicht nur ein schöner Anblick, sie verbreiten auch einen lieblichen Duft. Jedoch vertragen sie sich nicht mit Lavendel.

Rosen und Lavendel sind eine beliebte Kombination in Garten. Aber das vermeintliche Traumpaar hat ein paar ernste Beziehungsprobleme - und eignet sich laut dem Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau eigentlich nicht für ein gemeinsames Beet.

Warum passen Rosen und Lavendel nicht zusammen?

Denn beide Pflanzen haben einen unterschiedlichen Bedarf an Wasser und Nährstoffen, der sich nicht vereinbaren lässt. Der Lavendel ist genügsam und mag einen Boden, durch den Wasser gut abläuft. Sonst können seine Wurzeln faulen. Rosen hingegen bezeichnen die Experten als Vielfraße, sie brauchen nährstoffreichen Boden im Beet oder Balkonkasten. Rosen bevorzugen auch einen frischen Lehmboden.
Ein weiterer Grund, die beiden nicht zu Nachbarn zu machen: Rosen mögen es luftig. Sitzt irgendein grüner Nachbarn ihnen zu nah am Blätterkleid, können Pilzkrankheiten sie leichter befallen. Denn die Nähe fördert ein feuchtes Mikroklima.

Wie klappt es doch noch mit der Nachbarschaft?

Aber es gibt eine Lösung: Die Bodenverhältnisse lassen sich etwas angleichen, erklären die Experten. So werden beide in einen guten Boden für Rosen gegeben. Und der Lavendel bekommt einige Handvoll Sand als Drainageschicht unten ins Pflanzloch. Das erleichtert das Ablaufen seines Gießwassers.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 16. Mai 2017