Hilfe für Wildbienen: Ungefüllte Blüten im Garten bevorzugen

Hilfe für Wildbienen: Ungefüllte Blüten im Garten bevorzugen

Mit bestimmten Pflanzen im Garten können die Tiere sich ihre Nahrung selbst suchen, die sie sonst in der freien Natur nicht mehr finden.

Biene auf Blüte

© dpa

Bienen und andere Insekten finden auf Feldern immer weniger Nahrung.

Wildbienen, aber auch Schmetterlinge und viele andere Insekten finden oft keine Kornblumen, Klatschmohn und Ackerwinden mehr auf den Feldern.

Ungefüllte Blüten sind insektenfreundlich

Hobbygärtner können ihnen aber Alternativen bieten: Sie sollten dafür im Garten auf ungefüllt blühende Blumen setzen, denn darin finden diese Insekten ihre Nahrung leichter. Dazu rät die Deutsche Umwelthilfe.

Nektarzugang bei gefüllten Blüten versperrt

Ungefüllte Blüten sind die natürliche Form. Bei gefüllten Blüten wurde durch die Zucht die Zahl der Blütenblätter vermehrt. Die Staubblätter in der Blüte, an die bestäubende Insekten wie Wildbienen herankommen müssen, sind als Folge nicht mehr einfach zugänglich oder sogar zurückgebildet.

Diese Pflanzen sind gut für Wildbienen

Für Wildbienen sind gute Pflanzen zum Beispiel die Fetthenne, der Hauswurz, Rainfarn und Ziest. Die Deutsche Umwelthilfe empfiehlt daneben für Hummeln Rittersporn, Fingerhut und Salbei im Garten. Tagfalter mögen die Kornrade, die Winde sowie Heide-, Pech-, Licht- und Karthäuser-Nelke. Und Nachtfalter fliegen Nachtkerzen, Türkenbund, Zaunwinde und das Seifenkraut an.
Kleine Fuchs
© dpa

Schmetterlinge in den Garten locken

Mit den richtigen Pflanzen kommen Schmetterlinge fast von alleine in den Garten. Ein weit verbreitetes Unkraut ist bei den Faltern besonders beliebt. mehr

Fotostrecke:

  • Bunte Falter© dpa
    Schmetterlinge bestimmen

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 12. Mai 2017