Waldmeister unter Laubbäume pflanzen

Waldmeister unter Laubbäume pflanzen

Der Waldmeister fühlt sich in der Nähe von Laubbäumen besonders wohl. Wenn er zu stark wuchert, können Hobbygärtner einen einfachen Trick anwenden.

  • Waldmeister© dpa
    Waldmeister fühlt sich im Schatten unter Bäumen am wohlsten. Hier bildet er dichte Teppiche.
  • Waldmeister-Staude mit Blüten© dpa
    Wer Verblühtes einer Staude entfernt, regt die Pflanze an, neue Blüten zu bilden.
Er ist nicht nur der Star der klassischen Maibowle, sondern auch ein anspruchsloser Bodendecker für schattige Gartenecken: der Waldmeister (Galium odoratum).

Waldmeister braucht wenig Pflege

Er fühlt sich als klassische Waldpflanze unter Laubbäumen besonderes wohl, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Hier bildet er schnell dichte Teppiche und braucht wenig Pflege. Zwar wertet er mit seinen hübschen Blüten gerade schattige Gartenecken auf, aber Waldmeister gedeiht auch in der Sonne. Dort muss er aber häufig gegossen werden.

Waldmeister in Schach halten

Seine kleinen weißen Blüten kommen auf dem frühlingsgrünen Laub sehr schön zur Geltung. Wuchert der Waldmeister zu sehr, kann er dank seiner flachen Wurzeln durch einfaches Auszupfen gut in Schach gehalten werden. Gedüngt werden sollte der Bodendecker grundsätzlich nicht.

Cumarin sorgt für typisches Aroma

Ernten lässt sich Waldmeister erst im zweiten Jahr. Genutzt werden Stängel, die kurz vor der Blüte stehen. Verantwortlich für das typische mai-frische Aroma ist das Cumarin, ein sogenannter sekundärer Pflanzenstoff. In großen Mengen ist es gesundheitsschädlich, gegen eine Maibowle ist jedoch nichts einzuwenden.

Kraut vor Verwendung welken lassen

Der BDG rät, das Kraut vor der Verwendung immer leicht welken zu lassen. Erst dann entfaltet es sein volles Aroma.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 14. Mai 2018