Wildblumen: Vor Aussaat oberste Bodenschicht abtragen

Wildblumen: Vor Aussaat oberste Bodenschicht abtragen

Wildblumenwiesen sehen toll aus, sind pflegeleicht und bieten Bienen und anderen Nützlingen ein Zuhause. Doch bei der Aussaat bedarf es etwas mehr Aufwand.

Wildblumenwiese

© dpa

Pflegeleicht und schön: Das sind die Vorteile der Wildblumen-Wiese.

Eine Wiese voller Wildblumen im eigenen Garten ist nicht besonders pflegeintensiv. Man mäht sie anders als den Rasen nur selten. Kräuter und blühende Wildblumen zieren dann das Grundstück.

Wildblumen brauchen offenen Boden

Die Vorbereitung für eine Wildblumen-Wiese ist aufwendig: Die Aussaat braucht möglichst offenen Boden, erläutert die Initiative «Deutschland Summt!». Daher muss Rasen sowie sonstiger Bewuchs inklusive der Wurzeln entfernt werden.

Oberste Schicht des Gartenbodens entfernen

Da die Wildblumen auf nährstoffarmem Boden wachsen, muss oft auch die oberste Schicht des reichhaltigeren Gartenbodens abgetragen werden. Oder der Hobbygärtner bringt eine Schicht Sand, Schotter oder Kies aus.

Wildblumenwiese zweimal jährlich mähen

An nährstoffreicheren Standorten muss die Wiese zweimal gemäht werden - einmal bis Mitte Juli und dann erneut im September, an ärmeren Plätzen reicht es einmal im September oder Oktober. Heimische Wildblumen bieten Bienen viele Nahrungsmöglichkeiten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 11. April 2017