Amaryllis: So hält sie in der Vase länger frisch

Amaryllis: So hält sie in der Vase länger frisch

Die Blühdauer der Amaryllis lässt sich mit Klebeband deutlich verlängern. Das ist aber nicht der einzige Trick, um die schönen Blüten des Rittersterns länger zu erhalten.

Rittersterne

© dpa

Der Ritterstern blüht im Winter und wird daher gerne in der Adventszeit zur Dekoration genutzt.

Mit ihren schön geschwungenen und farbenfrohen Blüten ist die Amaryllis vor allem zur Adventszeit ein gern gesehener Gast auf der Fensterbank oder dem Tisch. Damit man lange Freude an den Blüten hat, sollte man diese Pflegetipps beachten.

Stielenden mit Klebeband umwickeln

Die festen Stängel der Amaryllis lassen sich mit einem scharfen, sauberen Messer nachschneiden. Bevor die Blüte in die Vase kommt, werden am besten auch noch die Enden der Blume umwickelt - beispielsweise mit zwei Lagen dünnem Klebeband oder Blumenbast. Sonst kann es passieren, dass die Stängel einreißen und sich die Pflanze von unten her aufrollt.

Beim Kauf auf geschlossene Blüten achten

Ein weiterer Tipp, damit die Freude an den Blüten länger anhält: Beim Kauf der Schnittblume sollte die Amaryllis noch nicht aufgeblüht sein. Steht sie in der Vase, kann sie dort zwei Wochen oder länger überstehen ehe sie verblüht. Damit sie so lange hält, sollte die Temperatur an ihrem Standort 20 Grad nicht überschreiten. Direkt an der Heizung stehen sollte sie also nicht.

Amaryllis-Wasser regelmäßig wechseln

Das Wasser in der Vase sollte regelmäßig gewechselt werden. Sonst wird es milchig. Damit die Stiele nicht anfangen zu faulen, das Wasser dabei nicht zu hoch einfüllen. Der Wasserwechsel ist auch eine gute Gelegenheit, die Stiele mit einem scharfen Messer neu anzuschneiden und zu umkleben - auch das verlängert die Blühdauer des Rittersterns. Wer keine hohe Vase hat, steckt lange, dünne Bambusstäbe in die hohlen Stiele der Blumen und verhindert so, dass die schweren Blüten abknicken.

Quelle: dpa/BerlinOnline

| Aktualisierung: 3. Dezember 2018