Zwergbäume im Topf zu Miniwäldern arrangieren

Zwergbäume im Topf zu Miniwäldern arrangieren

Manche Bäume bleiben klein und kompakt. Solche Zwergbäume eignen sich gut für Topf und Kübel. Sorten, Kombinationen und Pflanztipps.

Zwergbäume

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Alternative zum Bonsai: Mit Zwergbäumen lassen sich Mini-Landschaften in Kisten und Kübeln gestalten.

Ganze Mini-Landschaften lassen sich in Blumentöpfen inszenieren - dafür gibt es winzige Tannen und Eiben. Anders als die Bonsai-Pflanzen, die man ausgiebig schneiden muss, damit sie klein bleiben, brauchen diese Zwergbäume keine entsprechende Pflege.

Zwergbäume: Mutation statt Bonsai

Wie der Verband der Gartenbaumschulen (GBV) in Haan (Nordrhein-Westfalen) erklärt, wurden Zwergbäume häufig nicht bewusst durch Züchtung verkleinert - oft handelt es sich um Mutationen. Hexenbesen werden diese Gewächse im Volksmund oft genannt.

Muschelzypresse, Zwergeibe und Zwergkiefer

Ein Beispiel ist die Muschelzypresse (Chamaecyparis obtusa 'Nana Gracilis') mit den zum Namen passenden muschelförmig gedrehten Zweigen. Die robuste Zwerg-Eibe (Taxus cuspidata 'Nana') wird eher breit als hoch. Und auch die Zwerg-Kiefer (Pinus mugo pumilio) weitet sich eher in die Breite - sie bildet Kissen und streckt dann ihre Zweige nach oben. Nur etwa 5 Zentimeter wachse die Pflanze jährlich, erklärt der GBV. Sie werde nicht höher als 50 bis 80 Zentimeter.

Zwergwacholder wächst kompakt oder kriechend

Auch der Zwerg-Wacholder (Juniperus squamata) mit blauen Nadeln zählt auch zu dieser Pflanzengruppe. Seine Sorten wachsen entweder kompakt-rund oder sogar kriechend. Bei letzteren hängen die Zweige über den Rand des Topfes hinaus.

Minibäume mit Heide oder Polsterstauden kombinieren

Der GBV rät, diese Mini-Bäume im Topf im Herbst und Winter mit Heidepflanzen zu kombinieren. Für Frühling und Sommer bieten sich Polsterstauden an.

Zwergbäume brauchen strukturstabile Erde

Wichtig ist, den Zwerggewächsen gute strukturstabile Erde in den Topf zu geben. Diese sollte ihnen möglichst viel Halt auch bei starkem Wind bieten, da den Gehölzen im Gefäß nur beschränkt Platz für die Wurzelbildung zur Verfügung steht, erklärt der GBV-Vorsitzender Oliver Fink. Gewöhnliche Blumenerde und Gartenerde könne sie nicht so gut halten.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. November 2016